Donnerstag, 26. Dezember 2013

Das Charakteristikum des perfekten Mafioso


Das Charakteristikum des perfekten Mafioso


Er genießt und schweigt.

Ja, er verhält sich auch nach außen wie ein makelloser Gentleman in Nadelstreifenanzug, ohne auffallen zu wollen. Das tadellose Äußere soll auf „ethische Integrität“ verweisen und dabei vom permanent hinter den Kulissen praktizierten „moralisch verwerflichen Tun“ ablenken.

Der perfekte Mafioso agiert, nicht aus Eitelkeit, sondern rücksichtslos und gezielt, um seinen Zweck zu erreichen.

Den Glanz, die Pseudo-Werte des Scheins und auch die schnöde Materie, das Geld, überlässt er seinen Marionetten, Helfern und Helfershelfern, denn sein Endzweck ist die Macht.

Deshalb fällt der amoralisch Handelnde nicht auf – und nur die sensibelsten Beobachter des Zeitgeschehens erkennen die Früchte und Auswirkungen der bösen Tat.

So agieren die perfekten Totengräber der Demokratie,

die Zersetzer der Werte –

auf diese Weise werden ganze Staaten unterwandert 
und jede, naturrechtliche, ethische Struktur der Welt wird auf den Kopf gestellt.


Ein Blick in die Schaltzentralen der Macht lässt manchen bescheidenen Charakter im dezenten Nadelstreifenanzug in höchster Position erkennen, aber auch den Weg und die Mittel nach oben.






Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 

denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 

Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben

 (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht –

 bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? Was wird aus den
Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen
Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur
in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der
Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten
Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.
Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft ihr vor, aus
seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt.


Ein Skandal?






Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)

sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



© Carl Gibson (Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel)
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         


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Herta Müller verhöhnt auch die Opfer von Auschwitz, Auszug aus: Carl Gibson, Vom Logos zum Mythos, 2015.

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