| Walldürn erinnert |
Ist Verdrängung wichtiger als die historische Wahrheit?
Die Verdrängung – ein existenzielles Bedürfnis, ja, eine Notwendigkeit, um nach großer Schuld weiter zu leben, für Individuen wie für ganze Völker!?
Die Deutschen verdrängten ihr Schuldigwerden, ihre „Kollektivschuld“, während der Diktatur Hitlers, die Juden, vor allem die Zionisten, hielten es ebenso – im Versuch, die reine Opferrolle aufrecht zu erhalten, unkritisch, Ideologie und eigene Moral über der vollen Wahrheit ansetzend, also jede „Kollaboration“ mit dem Feind und Besatzer Deutschland leugnend.
In dem Fall Hannah Arendt[1] tritt dieser Konflikt offen zu Tage, ja, er spitzt sich zu, weil die Philosophin die Wahrheit über das Narrativ ihrer hauptsächlich zionistisch ausgerichteten Freunde und Landsleute in Israel stellt, die Position einnehmend, die ich später bei der Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Verbrecher-Vergangenheit auch einnahm – und das als ein Historiker, der nicht nur auf fakten setzt, sondern auch noch moralisch argumentiert und wertet.
Die Wahrheit aber störte in beiden Fällen gleich zwei Nationen, die Deutschen und die Juden im Judenstaat einerseits nach 1945, dann später, nach dem Fall des Kommunismus in Osteuropa, die wieder vereinten Deutschen und die sich neu definierenden Rumänen, die mit der – zurechtgeschusterten – Wahrheit, also mit der frechen Lüge besser lebten als mit den Fakten, die – fern jeder Interpretation – Klartext reden.
Diese Fakten aber wurden verdrängt – von Deutschen, frisch entnazifiziert und widere politisch korrekt, von Juden, frei von Mitschuld, da reine Opfer, aber auch von Rumänen, die, immer schon gerne auf der Seite der Mächtigen und der Sieger, auch ohne rechte Vergangenheitsaufarbeitung den Weg in das zivilisierte Europa der Humanisten finden wollten.
Gestellt haben sich der Herausforderung „Kollaboration“ eigentlich nur die Franzosen, bis zu einem gewissen Grad auch die Italiener, doch auch nur halbherzig und nicht selten selbstgerecht, teils in der Wissenschaft, in der Literatur, mehr noch im Spielfilm, dort oft aber nicht immer faktisch korrekt.
Was konnten die Völker wissen, die Einzelnen in Volk? Weshalb ist das Verdrängen belastender Ereignisse und Fakten zweckdienlicher und bequemer als das sich Stellen, als die Konfrontation mit den Tatsachen der Geschichte?
Was ich dazu schrieb und online publizierte, ging unter, auch, weil ich die Bücher dazu aus eigener kraft nicht mehr nachreichen konnte, aus vielen Gründen.
Doch bestimmte Daten und Fakten kommen immer wieder hoch – im Spielfilm, im Bilddokument, um an das zu erinnern, was noch nicht „bewältigt“ ist, nur „verdrängt“, etwa die Deportation der Juden aus dieser württembergisch-nordbadischen Gegend im Jahr 1940 nach Gurs in Frankreich oder nach Riga, wo Menschen schon auf dem langen Transport gezielt dezimiert wurden.
Diese Deportationen, mit koordiniert vom „Judenrat“, markieren eine Zäsur. In diesen kleinen deutschen Städten der Region, da, wo ich seit 1990 lebe und wirke, in Wertheim, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, ferner in Külsheim, Walldürn und in anderen Ortschaften, wurden die jüdischen Mitbürger aus den Gemeinschaften herausgerissen und weggeschafft, in Zügen, wobei viele Deutsche mitwirkten – als Räderchen in einem großen Getriebe, als Glieder einer Kette und als Handlanger der Macht, des Systems, das ein durch und durch verbrecherisches System der Diktatur war.
„So war es damals“, sagte später ein Rumäne, der für die Zeit des Stalinismus und unter Ceausescu keine Verantwortung übernehmen wollte! Und so funktionierten alle kommunistischen Satellitenstaaten nach 1945 im Osten Europas!
Was der Deutsche 1940 wissen konnte und auch wusste, das wussten die vielen Millionen, die den Kommunisten dienten, auch, unterwürfig dienend – nicht viel anders als Eichmann, der Befehle von oben ausführte, ohne über Sinn und Zweck dieser Mord-Operationen nachzudenken. Doch sie alle nahmen ihr Los hin, denn es war gottgegeben, fast alle, bis auf die wenigen, die doch opponierten in einem – fast – aussichtlosen Widerstand gegen die rote Allmacht.
Die Verdrängung – ein existenzielles Bedürfnis, ja, eine Notwendigkeit, um nach großer Schuld weiter zu leben, für Individuen wie für ganze Völker!?
Die Deutschen verdrängten ihr Schuldigwerden, ihre „Kollektivschuld“, während der Diktatur Hitlers, die Juden, vor allem die Zionisten, hielten es ebenso – im Versuch, die reine Opferrolle aufrecht zu erhalten, unkritisch, Ideologie und eigene Moral über der vollen Wahrheit ansetzend, also jede „Kollaboration“ mit dem Feind und Besatzer Deutschland leugnend.
In dem Fall Hannah Arendt[1] tritt dieser Konflikt offen zu Tage, ja, er spitzt sich zu, weil die Philosophin die Wahrheit über das Narrativ ihrer hauptsächlich zionistisch ausgerichteten Freunde und Landsleute in Israel stellt, die Position einnehmend, die ich später bei der Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Verbrecher-Vergangenheit auch einnahm – und das als ein Historiker, der nicht nur auf fakten setzt, sondern auch noch moralisch argumentiert und wertet.
Die Wahrheit aber störte in beiden Fällen gleich zwei Nationen, die Deutschen und die Juden im Judenstaat einerseits nach 1945, dann später, nach dem Fall des Kommunismus in Osteuropa, die wieder vereinten Deutschen und die sich neu definierenden Rumänen, die mit der – zurechtgeschusterten – Wahrheit, also mit der frechen Lüge besser lebten als mit den Fakten, die – fern jeder Interpretation – Klartext reden.
Diese Fakten aber wurden verdrängt – von Deutschen, frisch entnazifiziert und widere politisch korrekt, von Juden, frei von Mitschuld, da reine Opfer, aber auch von Rumänen, die, immer schon gerne auf der Seite der Mächtigen und der Sieger, auch ohne rechte Vergangenheitsaufarbeitung den Weg in das zivilisierte Europa der Humanisten finden wollten.
Gestellt haben sich der Herausforderung „Kollaboration“ eigentlich nur die Franzosen, bis zu einem gewissen Grad auch die Italiener, doch auch nur halbherzig und nicht selten selbstgerecht, teils in der Wissenschaft, in der Literatur, mehr noch im Spielfilm, dort oft aber nicht immer faktisch korrekt.
Was konnten die Völker wissen, die Einzelnen in Volk? Weshalb ist das Verdrängen belastender Ereignisse und Fakten zweckdienlicher und bequemer als das sich Stellen, als die Konfrontation mit den Tatsachen der Geschichte?
Was ich dazu schrieb und online publizierte, ging unter, auch, weil ich die Bücher dazu aus eigener kraft nicht mehr nachreichen konnte, aus vielen Gründen.
Doch bestimmte Daten und Fakten kommen immer wieder hoch – im Spielfilm, im Bilddokument, um an das zu erinnern, was noch nicht „bewältigt“ ist, nur „verdrängt“, etwa die Deportation der Juden aus dieser württembergisch-nordbadischen Gegend im Jahr 1940 nach Gurs in Frankreich oder nach Riga, wo Menschen schon auf dem langen Transport gezielt dezimiert wurden.
Diese Deportationen, mit koordiniert vom „Judenrat“, markieren eine Zäsur. In diesen kleinen deutschen Städten der Region, da, wo ich seit 1990 lebe und wirke, in Wertheim, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, ferner in Külsheim, Walldürn und in anderen Ortschaften, wurden die jüdischen Mitbürger aus den Gemeinschaften herausgerissen und weggeschafft, in Zügen, wobei viele Deutsche mitwirkten – als Räderchen in einem großen Getriebe, als Glieder einer Kette und als Handlanger der Macht, des Systems, das ein durch und durch verbrecherisches System der Diktatur war.
„So war es damals“, sagte später ein Rumäne, der für die Zeit des Stalinismus und unter Ceausescu keine Verantwortung übernehmen wollte! Und so funktionierten alle kommunistischen Satellitenstaaten nach 1945 im Osten Europas!
Was der Deutsche 1940 wissen konnte und auch wusste, das wussten die vielen Millionen, die den Kommunisten dienten, auch, unterwürfig dienend – nicht viel anders als Eichmann, der Befehle von oben ausführte, ohne über Sinn und Zweck dieser Mord-Operationen nachzudenken. Doch sie alle nahmen ihr Los hin, denn es war gottgegeben, fast alle, bis auf die wenigen, die doch opponierten in einem – fast – aussichtlosen Widerstand gegen die rote Allmacht.
| Stolpersteine in Külsheim |
Stolpersteine im Norden Badens - Erinnerung an die Deportation und Vernichtung deutscher Juden in den Konzentrationslagern der Nazis von Gurs in Frankreich bis nach Auschwitz in Polen -
über "eine jüdische Mitschuld am Holocaust"!?
Was Hannah Arendt[1] seinerzeit so sah und auf den Punkt brachte, zum Missfallen aller Zionisten in Israel und im Gastland USA, in der neuen Heimat der Philosophin nach dem Entkommen aus Gurs, dieses Thema muss auch heute noch aufrichtig diskutiert werden.
Wer als Moralist das gewichtige Thema ignoriert, der handelt doppelzüngig, bigott!
Moral gilt nur für Juden! Eigentlich!
Im Judenstaat oder unter Zionisten in den USA ist man erst Jude, dann kommt die Humanität für alle Menschen!
Wer aber als Historiker einen weiten Bogen darum macht, Fakten verschweigt, der betreibt eine eindeutige Verfälschung der Geschichte!
Was ich einzelnen Gestalten bei der - einseitigen wie tendenziösen - Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit vorwarf, das gilt bereits seit 1940 beim Beginn des Holocaust über Deportationen.
Die Mitglieder des Judenrates wirkten mit – machten fast genau das, was Eichman seinerzeit tat – als Rad im Getriebe des Systems, ohne über das eigene Tun nachzudenken, jenseits der Moral – sie führten Befehle aus, verbrecherische Befehle von oben, die sie nicht selbst konzipiert hatten – wenn auch nicht aus der Pflicht heraus gemäß dem: Treue ist meine Ehre, wie – der falsche Patriot - Eichmann, aber genötigt und existenziell bedrängt, um sich selbst zu retten.
Was ist bei den Soldaten der Demokratien heute anders?
Wenn sie laut denken, werden sie entlassen!
Nachdem Martin Heidegger schnell zum Nazi gemacht worden war, wurde die Geliebte Heideggers, die Jüdin Arendt, zur „Nazi-Hure“, eine deplatzierte Beschimpfung der geschmacklosen Art, die von einseitigen wie fanatisierten Zionisten später selbst gegen den verdienten Patrioten Rabin erhoben, bevor sie ihn ermordeten.
Juden verdrängten die Mitschuld nicht anders als die Zivilisierten damals, in den Staaten Europas mit Kollaboration, die mitmachten, wenn es um Auslieferung der Juden ging, und wie die Alliierten, die die Juden Flucht nicht haben wollten, die Auschwitz nicht bombardierten – und die auch – folgerichtig - in Gaza wegsahen, als ein Jude, Netanjahu, 74 000 Menschen töten ließ – Rache für 1200 Juden.
Wie oft habe ich diese Dinge, die ich hier nur andeute nach drei schlaflosen Wochen unter Baulärm, den ich als Kranker ertragen muss im Land der Rücksichtslosen Deutschland; angesprochen.
Tabuisiertes, Verdrängtes, Unbequemes, Belastendes?
Musste auch deshalb mein Blog weichen?
| Alte Synagoge Külsheim - erinnert an das Ende der jüdischen Gemeinde nach 600 Jahren in Külsheim und an die Deportation der Badischen Juden nach Gurs in Frankreich |
Als Juden Juden ans Messer lieferten - zur Deportation der Badischen Juden in das französische Konzentrationslager Gurs in den Pyrenäen:
ein unbequemes - hier und dort, in Israel, verdrängtes - Thema aus der jüngsten deutsch-jüdischen Geschichte
| Blick in die ehemalige Judenschulgasse, heute |
| Brunnen gibt es viele in Külsheim - von mir in den Büchern zur Wasserversorgung |
und Brunnenkultur seinerzeit erwähnt
| Das Gesicht der Stadt mit Brunnen, die auch ein Schloss hat ... und auch noch einen Metzger, wo ich meine Wurst kaufe, weil in Tauberbischofsheim dieses Handwerk inzwischen ausgestorben ist |
Die Mergentheimer Juden wurden nach Riga deportiert, von Stuttgart aus.
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