Sonntag, 11. Oktober 2026

Wie der Fisch im Wasser,

  

 

Fisch-Kadaver an einem der Teiche an der Tauber - das große Loch verweist auf den Schnabel des Reihers, der den Fisch wahrscheinlich tötete, aber nicht verzehren oder mitnehmen konnte


Wie der Fisch im Wasser,

sollte sich der Mensch immer fühlen, in seinem Element, in seiner Wesenheit, gegen den Strom schwimmend wie der gesunde Fisch.

Was macht der Deutsche?

Er lässt sich treiben, glaubt aber gesund zu sein, richtig denkend wie handelnd.


Mit Aasfliegen - in den Teich lebten etwa fünf Fische dieser Größe



Was die Finger schwarz macht, nicht aber die Gesinnung

    Braune Finger, braune Hände, aber noch lange kein braunes Bewusstsein,

Nach einem Herbststurm liegen sie alle auf dem Boden, die Nüsse, im Wald, man muss sie nur noch aufsammeln und nach Hause tragen – für den selbstgebackenen Kuchen, anstatt die Nüsse von den Plantagen aus Chile zu kaufen oder aus Kalifornien, wo man die Bäume düngt, auch spritzt und die Früchte – für die lange Reise nach Europa – gegen Pilze resistent gemacht werden.

Wer Nüsse hingegen schon vor den Stürmen einsammelt auf dem Waldweg, der bekommt schnell braune Finger, sogar braune Hände, denn die Früchte mit den harten Schalen und dem weichen Kern stecken noch in einer grünen Hülle, die, in der Hand zerdrückt, zerquetscht, eine Flüssigkeit absondert, die Finger und Innenhand braun färbt.

In den Tagen der Pandemie sammelte ich, etwas verunsichert durch die Krise, der noch anderen Krise folgten, auch im Nahrungsmittel-Bereich, im Bestreben nach Autarkie in der Selbstversorgung, mehr Nüsse ein, als ich verzehren konnte – frei nach dem Motto: wenn das Brot knapp wird oder ganz ausfällt:

eine Nuss pro Tag, fürs Gehirn zum Schaffen, für nacktes Überleben, am Vorbild des Diogenes von Sinope ausgerichtet, der – als guter Zyniker mit Moral – nur eine Olive von der opulent gedeckten Tafel nahm, um ein Zeichen zu setzen, in Absetzung von der damals schon leicht dekadenten Überflussgesellschaft.

Gesundheitlich angeschlagen und mit einem chaotischen Darm wie geschädigt durch Chemotherapie, Bestrahlung und Operationen, vertrug ich die Nüsse jedoch nicht, verschenkte viele davon – noch mehr aber brachte ich wieder in die Natur zurück, wo sie anderen Wesen über den Winter halfen.

Braune Finger habe ich auch heute wieder, während ich das braune Bewusstsein bekämpfe,

hier in Deutschland, wo man Nazis erfindet, anstatt eine aufrichtige Diskussion zu führen, auch mit Zeitkritikern in offener „Disputation“ jenseits der Tabus, im Heiligen Land, wo die Apartheid der Rassisten bestimmt, die Folgen und Lehren aus dem Holocaust ignorierend, sowie – zum Schaden des Westens wie der Welt - im Land der Freien, in Amerika, wo die braune Gefahr wieder hochkommt – über Volksverdummung im großen Stil wie einst beim Duce, bei Hitler und bei Stalin oder Mao, braun und rot in Identität, heute erneut über neue Übermenschen und falsche Führer.

Und hinter den Dingen – die Dunkelmänner, braun, schwarz, rot, die mich bekämpfen, in vielen Formen!

 

 


Der Walnussbaum und die Nüsse im deutschen Wald, 

erlebt auf einem Rundgang an einem sonnigen Herbsttag im Oktober auf dem Weg in das Reich des Bibers im Muckbachtal



Braune Finger - aber saubere Hände und ein reine Gewissen!


Ein Nussbaum auf dem Weg in den Wald - Zierde des Schrebergartens, wo auch noch Kirschbäume wachsen und ein weiterer Nussbaum, gut gehegt (mit Siebenschläfern!) und gepflegt ganz im Sinne der deutschen Ordnung - mit Rasenmähen und Heckenschnitt in bewährter Dekapitation


Die Nuss im Mauseloch


Geschützt in grüner Hülle


En deux - zwei Nüsse

Post festum - nach dem großen Fressen: Nuss-Schalen


Wo sie hinfällt, dort bleibt sie liegen - bis die nächste Maus kommt


Hinterlassenschaften - des kultiviert-zivilisierten Menschen ... und der unmündigen Kreatur aus der Natur


Die Stadt




Junger Nussbaum - kaum mehr als eine Rute, die aus dem Boden schießt, nachdem ein Rabe dort eine Nuss verloren hat, vielleicht, strebt er schon zur Blüte und zur vollendeten Frucht


Nussbäume, etwas älter, im Hintergrund, und jung




Gut geborgen




Sprössling


Noch fest in der Hülle





Was die Finger schwarz macht, nicht aber die Gesinnung







Natur und Zivilisation - mit Windenergie über den Wipfeln





Ein Blick zurück, doch nicht im Zorn!





Wacholder, jung, ohne Beeren







Hochsitz und ein Nussbaum gegenüber, der in diesem Jahr keine Früchte hervorbringt







Im Wald - Nussbaum und Nüsse auf dem Boden




Pilze am Ende des Waldwegs vor dem Abstieg ins Tal, wo der Muckbach fließt - Judasohren, etwas erholt nach dem heißen und trockenen Sommer






Abstieg in das Reich des Bibers, den es inzwischen vor meiner Haustür auch gibt - und am Werk!






Am Muckbach - sehr niedriger Wasserstand




Wacholder



Kaum noch Wasser im Bach, wo sonst der Biber staut






Zwischen diesen Königskerzen posierte ich im Sommer - vom Kadaver des Marders keine Spur mehr


Die mannshohen Disteln - vertrocknet, denn es ist Oktober




Einige Königskerzen halte sich noch




Nachkommen der  Königskerzen sind auch zu sehen




Apfelbäume im Tal - dazwischen ein Reiher, der sucht und findet





Auf der Wanderung konzipiere ich auch manchen Blog-Beitrag.








Buchautor und Blogger Carl Gibson unter verblühender Königskerze Ende August 2026



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