Samstag, 4. Januar 2014

Wie Herta Müllers Kritiker öffentlich fertig gemacht und aus dem Weg geräumt werden oder Persönliche Vendetta und Deviation in der Wochenzeitung DIE ZEIT



Wie Herta Müllers Kritiker öffentlich fertig gemacht und aus dem Weg geräumt werden

oder

Persönliche Vendetta und Deviation in der Wochenzeitung DIE ZEIT



Sie war lange vorher angekündigt und von langer Hand vorbereitet worden – die Nacht der langen Messer,
die Hetzjagd auf die Gegner Herta Müllers,
auf ihre Kritiker von einst und jetzt,
auf ihre eigene deutsche Volksgruppe der Banater Schwaben,
und auf das Phantom „Securitate“, das als untotes und nicht tot zu kriegendes Hirngespinst nur in einem Kopf spukt,
in dem Gehirn Herta Müllers!

Im Juli 2008 wurde dann – als Auftakt für die Nobelpreisentscheidung in Stockholm, wo Herta Müller -nominiert von Michael Naumann in Namen der Bundesrepublik Deutschland – objektiv gesehen als chancenlose Außenseiterin im Rennen mit lief wie der Trabbi in der Formel Eins – zum Großen Hallalli geblasen, zur großen Verwirrungs-, Täuschungs- und Abrechnungsaktion mit Lügen, die die Welt bisher noch nicht vernommen hatte.

Die Hetzjagd fand - unter reger Beteiligung der Redaktion in der Wochenzeitung Die ZEIT statt.
Es sollte ein großer Coup werden, ein lauter und vernichtender Paukenschlag, der alle Gegner auf einmal erledigen sollte – wie bei tapferen Schneiderlein im Märchen.




Dass das einmalig bornierte Dumm-Dumm-Geschoss nach hinten losgehen sollte, und dass DIE ZEIT ihren guten Ruf damit für alle Zeiten ruinieren und zum Komödianten-Blatt verkommen sollte, das war nicht geplant – weder von der Grauen Eminenz und anderen Strippenziehern dahinter, noch von den äußerst dilettantisch agierende Redakteuren, die dem deutschen Journalismus einen Bärendienst der Sonderklasse erwiesen, indem sie sich selbst zum Hanswurst machten, zur Lachnummer, die ebenso nicht mehr aus der Welt zu schaffen sein wird wie Herta Müllers unverschämte, noch nie dagewesen Münchhausiaden einmaliger Einzigartigkeit.



Meine Ehre wurde mit beschädigt – 
und bis zur endgültigen Aufklärung dieses Skandals und Rehabilitierung meiner Person werde ich alles tun, um diese plump inszenierte – und nur mit undemokratischer Machtausübung letztendlich für die Verschwörer erfolgreiche – Verschwörung medialer und politischer Kreise aufzudecken.




Wie man mit einem Monster-Artikel seine Gegner erschlägt –
Zur psychologischen Wirkung eines Presseberichts, der primär über Titel und Untertitel wahrgenommen wird

„Bevor du in den Himmel kommst, fressen dich die Heiligen auf!“
Rumänische Volksweisheit.

… oder die“ dienstbaren Geister“

Wer beim schmökernden Durchblättern der „ZEIT“ ganz zufällig auf Herta Müllers – auch als Selbstapologie und Rechtfertigung gedachten – Monster-Artikel stößt, wird vielleicht interessiert weiter lesen, um zu erfahren, was diese immer noch recht unbekannte, kontrovers diskutierte Autorin Herta Müller aus Nitzkydorf im rumänischen Banat überhaupt zu sagen hat – oder was sie speziell zur medial aufgeblähten Securitate-Materie, die integraler Teil ihres selbstgezimmerten Mythos ist, zu sagen hat.

Wahrscheinlicher ist jedoch, der werte Leser werde – praktisch erschlagen von der schieren Masse des Kompilats – mehr abgeschreckt als beeindruckt zurückschrecken und zurückweichen.

Diese Dimension und diese Wucht! Wie wichtig muss wohl der Inhalt sein?Doch nur die wenigsten, werden – wie man es mir in der Causa Herta Müller oft bestätigt hat – sich das antun!

Sie werden – wie aus der Presseauswertung deutlich wird - die sonderbare Überschrift  bestenfalls zur Kenntnis nehmen … und vielleicht auch noch den- wohl redaktionell eingefügten – Untertitel, dessen Gehalt genauso verlogen ist wie der gesamte Beitrag, bevor sie, nachdem sie die ersten denkerisch verworrenen, vor allem aber sprachlich verhunzten, verwahrlosten Passagen angelesen haben, kapitulieren, die Flinte ins Korn werfen und sich enttäuscht abwenden.

Zu Herta Müllers Titel „Die Securitate ist noch im Dienst“-

Er suggeriert dem arglosen, unvoreingenommen Leser, „Herta who“, eine während der Ceausescu-Diktatur durch die Bank systemloyale Schriftstellerin antideutscher Prägung mit Westreisen-Privileg, verfüge über Insider-Wissen und könne in dieser Materie etwas zur Information der Allgemeinheit beisteuern.

Das Gegenteil ist richtig. Herta Müller redet, objektiv betrachtet, nicht nur vom rumänischen Geheimdienst „Securitate“ wie die Blinde von der Sonne, sie erfindet auch noch ein individuelles „Securitate-Bild“ aus ihrer reinen Imagination heraus, um dann diese „literarische Fiktion“, diese Kopfgeburt aus der blühenden Phantasie heraus in die Welt zu transportieren, nicht zuletzt, um so eine eigene Widerstands-und Martyrium Legende als Securitate-Opfer zu kultivieren.

Was der gutgläubige bundesdeutsche Leser nicht weiß:

Die Phantastin und Dadaistin post festum Herta Müller hattevon zwei, drei Berührungen mit der Passbehörde im Zusammenhang mit ihren Westreisen einmal abgesehen mit dem eigentlichen rumänischen Geheimdienst überhaupt nichts zu tun.

Herta Müller wurde von der Securitate  weder belästigt, noch verfolgt - 
Und schon gar nicht wurde – wie in diesem Monster-Artikel mehrfach den Leser irreführend geschildert – körperlich misshandelt.

Doch das sind Fakten, die nur der Eingeweihte kennt, der Aufklärer, der sich mühsam viele Jahre kritisch mit dem Hintergrund beschäftigt hat und der – ebenso wie authentische Zeitzeugen, Fiktion und Realität voneinander zu unterscheiden weiß.

Leider ist dieser wichtige und für das Verständnis des sonderbaren Gesamtphänomens Herta Müller ausschlaggebende Aspekt noch nicht in der trägen akademischen Forschung angekommen, noch weniger in der Presse der Oberleichthindrüberhuscher, die nicht nur in den Redaktionsstuben der ZEIT von der Securitate reden wie Herta Müller und die Blinden von der Sonne.

Herta Müllers Überschrift mit dem verschwörerischen Duktus gibt semantisch-konzeptionell bereits die Stoßrichtung dieser persönlichen Vendetta und Abrechnung vor:

Im Grunde aber ist die der Überschrift „Die Securitate ist noch im Dienst“- exponierte These – bei genauerer Betrachtung nichts weiter als ein reines Gerücht, eine unbewiesene Behauptung, die zu propagandistischen und manipulativen Zwecken frech in die Welt hinaus posaunt wird, eben um die Masse zu verwirren, zu täuschen und hinters Licht zu führen.

Wie hätte die deutsche Presse im Nachkriegs- Deutschland tituliert, damals, zur Zeit Adenauers, als aus der alten Wehrmacht die neue Bundeswehr und aus dem verbrecherischen Geheimdienst der Nationalsozialisten Hitlers die „Organisation Gehlen“ und daraus der Bundesnachrichtendienst (BND) bzw. der Verfassungsschutz gebildet wurden?

„Die Gestapo ist noch im Dienst?

In den Blättern der KPD oder im SED-Blatt „Neues Deutschland“ vielleicht, aber nicht in der „ZEIT“.

Wer der äußerst bescheiden Logik Herta Müllers folgt, muss – auf den Punkt gebracht - davon ausgehen, die „Wehrmacht“ Hitlers sei de facto die „Bundeswehr“, die GESTAPO wirke im BND und im „Verfassungsschutz“ fort und die Bundesrepublik Deutschland, die völkerrechtlich die Rechtsnachfolge des Dritten Reiches angetreten sei eigentlich immer noch Hitlers Reich, ganz so wie es die DDR-Propagandisten und andere kommunistische Agitatoren an den Parteihochschulen lehrten und öffentlich verkünden ließen.

Herta Müller ist vermutlich entgangen, dass sich auch der gute alte KGB, die Nachfolge-Organisation des NKWD, nach dem Zerfall der Sowjetunion umbenannt und ebenso „unter neuem Namen“ weitermacht, zum Teil auch noch mit dem gleichen Personal wie der KGB, die NVA etc., ohne es aber auf politisch und auch sonst irrelevante Schriftsteller abgesehen zu haben.

Das Fortbestehen bestimmter Einrichtungen nach politischen Veränderungen und revolutionären Umwälzungen „unter neuem Namen“ ist die Regel und kann nicht so plump á la Herta Müller nur dem Geheimdienst SRI des EU-Landes Rumänien vorgeworfen werden.

Doch bei Herta Müller hat die Desinformation System – statt objektiv aufzuklären, hat sie nur eine Interesse daran, das beim - in dieser speziellen Materie schlecht informierten Bundesbürger – nur der Eindruck hängenbleibt, die Werwölfe der roten Vampirs Ceausescu seien weiter auf der Jagd – und das Opfer aller Opfer heiße Herta Müller.


Die ZEIT hat sich an dieser höchst billigen, ja primitiven Effekthascherei beteiligt und so das Image des Blattes besudelt – mit euphorischer Billigung, Plazet und Sanktion  von Michael Naumann (ehemaliger Chefredakteur der ZEIT (SPD) und Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) mag dahingestellt bleiben.

Doch die Zeiten haben sich geändert, auch in Hamburg bei der ZEIT – und wenn es polemisch und unwissenschaftlich gegen den Geheimdienst einer ausländischen Macht geht, gegen eine Einrichtung, die wie der Mossad oder die CIA auch, weder bestätigen, noch dementieren werden, dann kann man alles verkünden, auch die dümmsten Sachen, die einfach nur an den Haaren herbei gezogen sind.

Ein deutscher Journalist wird sich immer finden, den breit gestreuten Köder aufzunehmen, um daraus eine Story zu machen, vor allem dann, wenn man ihn animiert, es zu tun, um das Gerücht weiter zu tragen, was im Fall Herta Müllers von Anfang an geschehen ist.

Dabei wurden die verbreiteten Lügen, die in ihrem Machwerk „Die Securitate ist noch im Dienst „ einen einsamen Höhepunkt finden, von allen möglichen berufenen und unberufenen „Journalisten“ fragwürdiger Qualifikation und mit sonderbarem journalistischem Ethos weiter gestreut wie Mist, damit die „Saat“ der Zersetzung und Ablenkung aufgeht.

Cui bono?

Herta Müller maßt sich mit der Unterstellung in der Überschrift, die eigentlich das Volk der Rumänen und dessen Aufbruch nach Europa gleich mit desavouiert, eine Bedeutung an, die sie früher nie hatte, jetzt nicht hat und auch in Zukunft nicht haben wird. Sie schimpft nur wild darauf los wie andere Hassprediger auch, in der Hoffnung, dass sich der erhoffte Effekt einstellt – und dass niemand sich die Mühe machen wird, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen.

Ich muss es tun- nicht aus Freude, sondern aus Notwehr,  weil ich, ein echtes Opfer der kommunistischen Diktatur, als Schuldiger in die Ecke gestellt wurde, doch immer Überwindung,  mit Ekel und Abscheu eines Betroffen, der gegen die windigen Machenschaften einer moralisch verruchten Verlags- und Medienmafia zur Wehr setzen muss. Ich werde diese Verschwörung gegen die Werte der Demokratie nicht hinnehmen, um passiv den Totengräbern dieser mir sehr werten Demokratie das Feld zu überlassen.
Wichtigtuerei ist eines ihrer Stilmittel von Anfang an – das Anprangern und Beschimpfen anderer, namentlich der eigenen deutschen Landsleute, der Banater Schwaben – selbst im ZDF im Jahr 1984, was ihr – mit Recht - den Ruf einer „Nestbeschmutzerin“ einbrachte.
Der 24 Jahre später verfasste Hetz-„Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“- kulminiert in der – meines Erachtens volksverhetzenden -

Zwischenüberschrift:

„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“, eine Hetzbotschaft,
die nicht von ZEIT-Redakteur Ijoma Mangold frei erfunden wurde, sondern dessen geistiger Ursprung eindeutig bei Herta Müller liegt.

Der Literaturkritiker mit Wurzeln in Nigeria hat keinen Grund, sich mit den ihm wenig vertrauten Banater Schwaben anzulegen, mit einer kaum 250 000 Personen umfassenden deutschen Minderheit aus dem rumänischen Banat, – diese  zu verunglimpfen, sie zu brandmarken, sie als völkisch minderwertig auszugrenzen.
Einer, der selbst Teil einer exponierten Minderheit ist, wird nicht übermütig und politisch naiv über andere Minderheiten höhnend herfallen, sehr wohl aber Herta Müller, die nicht nur gegen ihr eigens Nest, gegen ihre Familie, gegen ihr Dorf, gegen die deutsche Gemeinde, gegen Rumänen, Siebenbürger Sachsen, gegen Kirche und Religion gehetzt hat.

Da Herta Müller mit ihrer literarisch fragwürdigen Securitate-Dämonisierung und mit ihrer generellen Schwarz-Weiß-Malerei recht gut ihn die Spätzeit des Kalten Kriegs und Endzeit des Kommunismus in Europa und in der Sowjetunion passte und es kaum adäquat auszuschlachtende Alternativen gab, wurde die – mit einem langjährigen Kommunisten verheiratete Autorin – trotzdem von gewissen konservativen Kreisen synthetisch zum heroisch-tragischen Opfer des Kommunismus stilisiert und als Kalte Kriegerin propagandistisch eingesetzt und dementsprechend gefördert.

Damit wurde Herta Müller zum Vehikel, zu einer Marionette obskurer konservativer Kreise, die – unabhängig von Person, Charakter und moralischer Integrität, ihre Literatur samt Erscheinung einsetzen, um politische Zwecke zu erlangen – mit dem Vertriebenen-Werk „Atemschaukel“ als Rechtfertigung und dem darauf gesetzten als Kulminationspunkt  „Nobelpreis.





Der von Lügen aller Art strotzende, höchst primitiv gemachte  ZEIT-Artikel „Die Securitate ist noch im Dienst“ ist das letzte Element auf dem Weg zum Endziel, das gegen den Geist der Aufklärung, undemokratisch, ja verschwörerisch erreicht worden ist.

Was versprechen die Überschriften – und was wird im Text tatsächlich eingelöst?

Der Gerücht-Charakter dieser von kritischen Lesern von Anfang an als tendenziös auszumachende Überschrift „Die Securitate ist noch im Dienst“ mag als Hypothese hingenommen werden, in der Hoffnung, dass die Autorin belege liefert, Beweise vorlegt, Ross und Reiter nennt. Dass diese Beweisführung, die, was bald deutlich wird, hauptsächlich auf unbewiesenen Denunziationen, Beschimpfungen, Diskreditierungen von Einzelpersonen, von angeblichen „IM“s und angeblichen Helfershelfern des ominösen Geheimdienstes Securitate beschränkt, wird kritische Geister nicht überzeugen, weder den Wissenschaftler, den Historiker, den Politologen, den Soziologen, noch den gebildeten Laien, der mit gesundem Menschenverstand das nachzuvollziehen versucht, was Herta Müller in einer 500 000 Exemplaren starken Zeitung weltweit ausbreitet, darüber hinaus im Internet auf ZEIT-Online sowie - quasi als Selbstplagiat – in einer eigenständigen „Buch“-Veröffentlichung, wo alle derben Lügen noch einmal in extenso ausgebreitete werden, um den arglosen Leuten auch auf diese Weise mit schlechtem Wein in veränderten Schläuchen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Dann folgen gleich drei ergänzende Untertitel, die den „Untoten-Vampir-Mythos des Haupttitels näher erläutern und untermauern sollen. Es wird beim Sollen bleiben - und dem reinen Gerücht, die verbrecherische Securitate Ceausescus habe sich wie Phönix aus der Asche erhoben , lebe quicklebendig weiter wie die Vampire Transsylvaniens bei Bram Stoker … und verfolge die immer schon Verfolgte Schriftstellerin  und Heroine Herta Müller aus Nitzkydorf im Banat – selbst in ihrem sicheren Hafen Berlin,
Wenn das keine Story ist!

Doch wohlgemerkt – die Münchhausiade der Sonderklasse, die Schildas Presse zur Ehre gereicht hätte, erschien nicht in der viel gescholtenen Bild-Zeitung, sondern vollkommen überdimensioniert undunprofessionell inszeniert auf den Seiten der ZEIT.
Ob Altkanzler Helmut Schmidt in seiner Eigenschaft als Mitherausgeber der ZEIT dieses schlimme Machwerk überhaupt registriert hat, in welchem er indirekt als Menschenhändler mit agieren darf?

Man höre:

„Zwanzig Jahre nach der Hinrichtung Ceausescus ist sein Geheimdienst weiter aktiv - nur unter neuem Namen.

Die alten Akten werden manipuliert, die Beschattungen und Verleumdungen fortgesetzt.

Die rumäniendeutsche Schriftstellerin Herta Müller berichtet erstmals über ihre Erfahrungen mit dem Terror“

Wer spricht hier – Herta Müller oder die ZEIT-Redaktion um Ijoma Mangold?
Diese – mit hoher Wahrscheinlichkeit redaktionell eingefügten -„Phrasen“, die durch und durch erlogen sind, da – neben anderem - Herta Müller zu keinem Zeitpunkt und unter keinen Umständen echten Securitate-Terror erlebt hat, reicht allerdings einigen recherchefaulen Journalisten-Kollegen aus anderen Zeitungen, um ihre nachplappernden Artikel zu verfassen und diese journalistisch wertlosen Produkte dann auch noch zu veröffentlichen, ohne zu bedenken, dass sie einer Desinformation auf dem Leim gehen und mit dem weiter gestreuten Vorgekauten genau das bewirken, was man von ihnen erwartet:

Die Pseudogestalten der fragwürdigen Streuartikel geleimter Multiplikatoren, die verheerend wirken wie die völkerrechtlich geächteten Streubomben, werden in den Himmel gehoben, während echte Opfer des Kommunismus – aus Unwissenheit, Inkompetenz , Naivität, ja aus schierer Dummheit heraus diskreditiert, an der Pranger gestellt, somit ausgegrenzt und sozial wie existenziell massiv geschädigt werden.

Zwei – eigentlich harmlose - Beispiele einer unseligen Rezeption dieses Artikels allein über die Überschriften will ich hier ansprechen, Artikel, die mich, den Dissidenten und Kritiker Herta Müllers – zusammen mit den Mitangeklagten Securitate-Leuten und der Landsmannschaft der Banater Schwaben in die eine Ecke stellen, an den Pranger der angeblich Schuldigen.

Das kann und werde ich nicht hinnehme!

Meine seinerzeit bereits erfolgte, doch kaum vernommene Apologie soll hiermit differenziert ausgeweitet werden – über Titel, Untertitel und Zwischenüberschriften hinaus – in einer kritischen, unverblümten „Relecture“ des Gesamttextes und dem Nachweis, wie Herta Müller bei ihrem schärfsten Kritiker abschreibt, ungeniert abkupfert wie im Selbstbedienungsladen.

Unmittelbar nach jenem unseligen Tag, als Historiker Peter Englund, dem die wundersame Historia von den acht hartgekochten Eiern und den schlimmen Kreuztritten wohl entgangen war, als Vorsitzender des Nobelpreiskomitees die Auszeichnung Herta Müllers mit dem Nobelpreis für Literatur verkündete, veröffentlichte der Journalist Bernhard Spring unter dem Titel „Überraschung in Stockholm“ einen – aus meiner Sicht höchst bescheidenen, schlecht recherchierten Bericht, nicht irgendwo, sondern im großen Blatt der Sozialdemokratie „Vorwärts“, in welchem zu lesen ist:

„Erst im Vorjahr erregte Herta Müller zuletzt öffentliches Aufsehen, als sie sich in die Debatte um die politische Vergangenheit einiger rumänischer Intellektueller einschaltete und von dem ebenfalls
 rumänien-deutschen Schriftsteller Carl Gibson beschuldigt wurde, für den rumänischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein.
Müller setzte sich gegen diesen Vorwurf zur Wehr, indem sie in einem Beitrag für die Wochenzeitung „Zeit“
die Repressalien schilderte, denen sie während ihrer Kindheit und Jugend in Rumänien ausgesetzt gewesen war.“
Bravo, kann ich da nur ausrufen!  Das ist Journalismus vom Feinsten!

Welchen „Repressalien“ war die Kuh-Hüterin aus Nitzkydorf während ihrer Kindheit den ausgesetzt?

Und welchen in ihrer Jugend an der Temeschburger Universität, wo man ihre Abschlussarbeit heute – wie ein Staatsgeheimnis unter Verschluss hält – und wo sie als Systemzögling mit dem Segen der RKP studieren durfte, während ich und andere kritische Deutsche und Banater Schwaben vom Gymnasium verjagt wurden?

Noch bevor ich auf den schweren, mir gemachten Vorwurf eingehe, will ich nur ein gewichtiges Detail vermerken. Dem Journalisten Bernhard Spring genügt also schon die Zwischenüberschrift in der ZEIT, um seinen Aufmacher zu fertigen.
Dass dieser Zeitungschreiber aber noch auf dem alten Dampfer fährt, wird deutlich, wenn er, die Antideutsche Herta Müller, die in ihrem Debütband „Niederungen“ und später sogar 1984 im ZDF gegen ihre deutschen Landsleute im Banat polemisiert, ja offen gehetzt hat, in eine Verfolgungstradition zu stellen versucht. Höchst unkritisch führt er aus:

„So wurde ihr Großvater enteignet, ihre Mutter in die Sowjetunion deportiert und Müller selbst,
da sie sich weigerte, für den rumänischen Geheimdienst Securitate zu arbeiten, 1979 aus ihrer Anstellung als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik entlassen.
Fortan schlug sich die studierte Germanistin als Lehrerin durch, gab in Kindergärten und privat Deutschunterricht.„

Wenn dieser deutsche Journalist mehr gelesen hätte als nur die Zwischenüberschrift  „Die rumäniendeutsche Schriftstellerin Herta Müller berichtet erstmals über ihre Erfahrungen mit dem Terror“
dann wäre diesem kritischen Kopf vielleicht aufgefallen, dass diese deutsche „Germanistin“, die in „Kindergärten“ – auch noch „privat“ „Deutschunterricht“ gab – nach ihren eigenen Ausführungen in DIE ZEIT - weitaus schlimmere Dinge erlebt haben will – als den „alten“, von mir oft monierten „Hut“ der Weigerung:
„für den rumänischen Geheimdienst Securitate zu arbeiten“.

Dieser abgewetzte, schon arg verschlissen Hut geisterte mehr als zwanzig Jahre durch die bundesdeutschen Medien, bevor sich die Erfinderin Herta Müller entschließen konnte, neue Stories zu erfinden, Lügengeschichten á la Baron von Münchhausen, die sie dann – 20 Jahre danach – als neue Enthüllungen dem deutschen und internationalen Lesepublikum  - als authentisch erlebt – vorsetzte.

Ich betone: als authentisch erlebt!

Fakt ist – mein Werk „Symphonie der Freiheit“ hat Herta Müller inspiriert – Ganz nach ihrer Art, sich mit fremden Federn zu schmücken, in die Vita Andersdenkender zu schlüpfen und die konkreten Erlebnisse anderer Widerständler als die eigenen auszugeben, setzte sie der Welt den von mir im Detail beschriebenen konkreten Terror und „Psychoterror“ vor, frivol und zugleich dumm, weil meine – höchst individuellen Details – gleich mit übernommen wurden.
Der verschlafenen akademischen Kaste und den ehrenwerten Professoren in Paderborn, die Herta Müller einen Ehrendoktor hinterherwerfen, um selbst etwas von dem falschen Licht abzubekommen,  wird eines Tages vielleicht auffallen, dass der Untertitel meiner Memoiren einen ganz bestimmte Begrifflichkeit aufweist, nämlich – und nicht ganz zufällig:
Testimonium authenticum!

An seinen schwarzen Federn sei der melancholische Rabe aus Ungarn gleich zu erkennen, meinte der große Lyriker Nikolaus Lenau einmal andeutend, dass sich ein individueller Ton und eine individuelle Diktion nicht verleugnen lässt – ebenso wenig wie die typischen Federn eines ganz bestimmten Paradiesvogels!

Herta Müller hat bei mir nicht nur die Diktion geklaut, sondern auch viele gut nachweisbare Details, die Philologen und komparatistisch ausgereichte Literaturwissenschaftler noch beschäftigen werden.

Doch zurück zum Securitate-Vorwurf des - materiefremden – Journalisten Bernhard Spring, der mich mit einem unberechtigten Vorwurf in eine Ecke stellt, die mir nicht zusteht, der mich – gewollt oder ungewollt zum Buhmann macht, mich stigmatisiert und – quasi als einer der Bösen, die Herta Müller ans Leder wollen – öffentlich diskreditiert – mit dem Schwarzen Peter in der Hand, wie ich es bei der ZEIT und auch an anderen Stellen erfahren durfte, weil mir die Möglichkeit einer Gegendarstellung mit Macht versagt wurde.

Fakt ist: Die Aussage, Herta Müller sei eine Mitarbeiterin des rumänischen Geheimdienstes Securitate gewesen, eine Feststellung, zu der ich von diversen Kreisen mehrfach öffentlich – in manipulativer Absicht - gedrängt wurde, habe ich nie gemacht.
Woher der Journalist seine Information bezieht, bleibt sein Geheimnis. Er hätte die Quelle zitieren können.

Fakt ist: Ich habe immer wieder und in vielen Varianten festgestellt, Herta Müller habe sich – während meiner Oppositionszeit im kommunistischen Rumänien zur Zeit Nicolae Ceausescus - systemloyal verhalten. Sie habe nie – im Gegensatz zu mir -den Kommunismus angeprangert oder gar bekämpft, namentlich die Kommunistische Partei ihres Ehemannes, die als politische Entscheidungsträgerin für das Agieren des Geheimdienstes Securitate verantwortlich war.

Diese feinen Unterschiede und Differenzierungen sind natürlich für oberflächlich recherchierende, schlecht informierte und mit der Securitate-Materie wenig vertraute Journalisten, die zudem auch nicht die Tragweite ihrer verheerenden Aussagen ermessen können, schwer zu leisten.

Wer will es schon ganz genau wissen – über die Schar der betroffenen hinaus?
Wenn dieser kritische Journalist mehr als nur die Überschrift und den Untertitel des Herta Müller-Machwerks „„Die Securitate ist noch im Dienst“ – möglicherweise noch aus zweiter Hand - gelesen hätte, dann wäre ihm vielleicht aufgefallen, dass Herta Müller noch ganz andere Rittergeschichten zu bieten hat, Münchhausiaden der besonderen Art, die den humorvollen Aristokraten der Barockzeit weit in den Schatten stellen, Eskapaden allerdings, die nicht nur mit literarischen Absichten in krottenschlechtem Deutsch, teilweise umgangssprachlich und mit tierischen Ernst vorgetragen werden.

Was Desinformation gepaart mit oberflächlichem, ja lumpigen Journalismus anrichten können, ist einem weiteren Beitrag zu entnehmen, der am gleichen Tag (9- Oktober 2009) in der „Berliner Zeitung“ erschien, einen Beitrag aus der Feder des Kritikers Dirk Pilz, den man mir umgehend im Internet vor die Nase rieb, um meine Autorität zu zerstören und mich zu öffentlich diffamieren.

Da eine Kommentarmöglichkeit bei der „Berliner Zeitung“- Online nicht vorgesehen war, konnte ich seinerzeit- obwohl unmittelbar betroffen-  nichts auf die indirekt vorgetragen Anschuldigungen erwidern, nicht abklären, nichts richtigstellen - und auch sonst hatte ich keine Möglichkeit, mich gegen ähnlich gelagerte Vorwürfen wie oben zur Wehr zu setzen.
Um die eine, über die gerade in Stockholm auch die Bundesrepublik Deutschland geehrt worden war, in den Himmel zu heben, musste ihr heftigster Widersacher natürlich an den Pranger gestemmt, um dann in die gleiche Ecke verfrachtet zu werden, wo die dämonisierte Securitate bereist angekommen war.

In dem Bericht, der also eindeutig für Nobelpreisträgerin Herta Müller Partei ergreift, ohne überhaupt einschätzen zu können, was der antikommunistische Bürgerrechtler aus dem Ceausescu-Gefängnis, dieser Carl Gibson substanziell zur Materie zu sagen hat, heißt es zur Erschütterung des Lesers:

Noch erschütternder ist er, wenn man Carl Gibsons 2008 erschienenes Buch "Symphonie der Freiheit" über die erste größere freie Gewerkschaftsbewegung in Rumänien gelesen hat –
in ihm beschuldigt der gleichfalls in Siebenbürgen geborene Schriftsteller Herta Müller, sie habe durch ihre "von Hass motivierten Werke", vor allem durch "Niederungen", indirekt die Regierungspartei Ceausescus unterstützt.
Es ist ein ungeheuerlicher Vorwurf, unglaublicher noch als die Vorwürfe einiger Mitglieder der konservativen Landsmannschaft der Banater Schwaben, sie schreibe im Auftrag der Kommunistischen Partei Rumäniens.“

Der Kritiker Dirk Pilz zitiert mich zwar richtig, nur wertet er deplatziert, einfach deshalb, weil er weder die diffizile Securitate-und Oppositions- Materie, noch die geschichtlichen, ethnischen, geographischen, politischen und sozialen Hintergründe in Rumänien, im Banat und in Siebenbürgen kennt.

Er vermischt Kraut und Rüben, Äpfel und Birnen, Stroh und Heu - und macht dabei den Bock zum Gärtner, weil er es nicht besser weiß, vor allem aber weil er nicht gründlich recherchierte und unsauber gearbeitet hatte.

Wenn er sich nicht dort bediente hätte, wo es am schnellsten geht, nämlich auf Wikipedia, namentlich – in dem noch nicht retuschierten und der Nobelpreisehrung adäquat angepasster Wikipedia- Porträt Herta Müllers, wenn er gar meinen Wälzer, der zu den Büchern gehört, die geworfen tödlich wirken, wie mein – leider allzu früh verstorbener akademischer Lehrer und Freund zu sagen pflegte, tatsächlich in den Händen gehabt hätte, dann wäre diesem aufgefallen, dass die „Symphonie der Freiheit“ nicht das fiktionale Werk eines „Belletristen“, eines Schöngeistes, der harte Eier, Tritte ins Kreuz, Fahrten ins Nichts, Bahnhöfe in den Wolken, Wolkenkuckucksheime, apathische, feige Rumänen, böse Monster anders mehr „erfindet“, was bei Herta Müller zuhauf vorliegt, sondern dass ein Akteur aus dem antikommunistischen Widerstand sein Zeugnis ablegt, eben sein Testimonium authenticum!

Nicht der „Schriftsteller“ agiert primär in meinem Werk, sondern der Chronist seiner Zeit, als Phänomene und Ereignisse Zeit wissenschaftlich und realistisch beschreibt – im krassen Gegensatz zu den reinen Fiktionen Herta Müllers, die ausschließlich Kopfgeburten und Emanationen einer eigenwilligen, grenzwertigen Phantasie sind.

Auch bin ich nicht in „Siebenbürgen“ oder Transsylvanien geboren - Herta Müller übrigens auch nicht, sondern ich bin in Temeschburg im Banat zur Welt gekommen.

Ein Journalist, der kein „Oberleichthindrüberhuscher“ sein will, wie Lenau einen Teil der Rezensenten-Kaste treffend bezeichnet, sollte wissen, dass das von Prinz Eugen der Türkenhand entrissene „Temesvar“ heute als „Timisoara“ immerhin die zweitgrößte rumänische Stadt ist, hunderte Kilometer entfernt von den siebenbürgischen Geisteszentren Hermannstadt ( Sibiu) und Kronstadt (Brasov).

Es ist der Ort, wo Herta Müller mehr als zwanzig Jahre vor ihrer Offenbarung in der ZEIT, angeblich unter Zwang acht hartgekochte Eier essen und einige Tritte ins Kreuz  erleben musste.

Die Welt wird dieses wirkungsreiche Ereignis noch zu würdigen wissen, insofern es mit der Nobelpreisvergabe nicht antizipiert wurde!

Ein Journalist, der – höchstwahrscheinlich für wenig Geld - für die „Berliner Zeitung“- über eine Nobelpreisträgerin schreibt, der sollte so viel Sachverstand und Wissen mitbringen, dass er die in dem ZEIT-Lügen Artikel von Herta Müllers arg, ja volksverhetzend beschimpften Banater Schwaben von den vor 800 Jahren im Karpatenbecken angesiedelten Siebenbürger Sachsen unterscheiden kann.

Genauso wie ein Altbayer kein Franke ist, kein Schwabe ein Hesse, kein Berliner ein Hamburger oder Wiener – und keine Münchner Weißwurst ein Pfälzer Saumagen,  so sind auch die von Kaiserin Maria Theresia vor mehr als 200 Jahren im ungarischen Banat angesiedelten Banater Schwaben nicht identisch sind mit den Siebenbürger Sachsen, obwohl alle völkisch wie kulturell Deutsche sind.

In den weiteren Ausführungen wird der „alte Hut“, der auf vielen Buchdeckeln steht, wieder hervorgekramt wird, garniert mit den ebenso offiziell in die Medien gestreuten Legenden.
Es ist eine zusätzlicher Beleg dafür, dass diese sonderbare Rezeption des ZEIT-Machwerks , Die Securitate ist noch im Dienst“ Herta Müllers mit den vielen abstrusen Münchhausiaden  nur über Überschrift und die Untertitel rezipiert wurde, ohne dass der vollständige Text des Artikels je gelesen worden wäre:

„Ab 1976 arbeitete sie als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik, 1979 wurde sie entlassen - sie hatte sich geweigert, mit dem rumänischen Staatssicherheitsdienst, der Securitate zusammenzuarbeiten.
Sie unterrichtete in Kindergärten, in Schulen, bei Studenten zu Hause.
1982 erschien ihr erstes Buch, "Niederungen", es handelte von Rumänien, Ceausescu, der Securitate und durfte nur zensiert erscheinen.
1987 reiste sie mit ihrem damaligen Lebensgefährten, dem Schriftsteller Richard Wagner, in die Bundesrepublik Deutschland aus.
Bis heute ist ihr die Securitate auf der Spur.
Im Sommer veröffentlichte sie in der Wochenzeitung Die Zeit einen langen Text: "Die Securitate ist noch im Dienst".
In ihm erzählt sie von den heutigen Taktiken und Tricks des unter neuem Namen agierenden Geheimdienstes.
Es ist ein erschütternder, beunruhigender Bericht.“

Ja, es ein in der Tat höchst „beunruhigender“ Lügen-Bericht der Sonderklasse, den der Kritiker Dirk Pilz nicht gelesen hat, sonst hätte er erfahren, was auch seine Kollegen aus der Zeit-Redaktion um Feuilleton-Vize und Kritiker-Kollege aus Berlin Ijoma Mangold noch so alles – nach Herta Müllers Ausführungen in einer sie selbst kompromittierendem Email – an buntem Allerleirau auf Kosten denunzierter Bundesbürger und einer ominösen Securitate erfunden haben.

Und was die „Taktiken und Tricks“ von Herta Müller und ihren – nicht immer uneigennützigen Helfern angeht – sie alle haben – beginnend mit Herta Müllers Mann fürs Grobe, viel Rücksichtsloses von den Kommunisten und Securitate-Leuten gelernt, ganze Methoden und Strategien der Ablenkung, Täuschung, Instrumentalisierung, Deviation, zersetzende Destruktivität, die sie überall in der prinzipienlosen Auseinandersetzung mit ihren Gegnern einsetzen.

Seit diese ehemaligen Kommunisten in der Bundesrepublik Zuflucht gefunden haben, wird mit vielen nachweisbaren Tricks gearbeitet, beginnend mit der Täuschung auf dem Buchdeckel und der getürkten Verlagsinformation, alles nur, um die Bundesbürger und Leser zu täuschen, um sie hinters Licht zu führen, um ihnen etwas vorzugaukeln und um ihnen das gute Geld aus der Tasche zu ziehen.

Gott sei es gedankt – bin ich in der Lage und willig, diesen Rattenschwanz an gezielten Intrigen, absichtlichen arglistigen Täuschungen und üblen Machenschaften Punkt für Punkt in vielen Fällen konkret nachzuweisen, schon aus Selbstachtung!
Die Inkompetenz durch Sachfremdheit ist nicht nur daran zu erkennen, dass Dirk Pilz, der nur ein Beispiel ist, der gestreuten Verfolgungslegende weiter blind unkritisch folgt - Bis heute ist ihr die Securitate auf der Spur!

Weshalb geht er so vor?

Er hätte doch nach Gründen fragen und diese kritisch recherchieren können!? Er verkündet Dinge, von denen er- wie oben dargelegt- nichts versteht – und zwar so, als hätte er die Sache verifiziert.
Das ist Scharlatanerie -und ein billiger Trick aus der Zauberkiste, zu dem der „Kritiker“ - man höre und staune - greifen muss, weil ein Artikel, der ihm nicht viel einbringt, keinen großen Arbeitsaufwand verursachen darf.
Wenn Dirk Pilz je das angeblich zensierte Buch „Niederungen“ in den Fingern gehalten und darin gelesen hätte, dann wäre ihm aufgefallen, dass der böse Diktator Ceausescu  und sein repressiver Geheimdienst Securitate darin überhaupt nicht vorkommen.
Doch was verkündet unser blauäugiger, deutscher kritisch-differenzierter Journalist, der gleiche, der den antikommunistischen Bürgerrechtler Carl Gibson moralisch rügt:
„1982 erschien ihr erstes Buch, "Niederungen", es handelte von Rumänien, Ceausescu, der Securitate und durfte nur zensiert erscheinen.“

Das ist genau so zutreffend wie Herta Müller vom Hörensagen herrührendes Securitate-Wissen.
Es ist nicht zu erwarten, dass der bundesdeutsche Journalist und Kritiker Dirk Pilz je davon gehört haben könnte, dass die Zensur in Rumänien (-ich schrieb mehrfach darüber -) bereits im Jahr 1978 offiziell abgeschafft wurde, zu einem Zeitpunkt, als der Bundeskanzler - und spätere ZEIT-Mitherausgeber -Helmut Schmidt Rumänien besuchte, um mit Ceausescu das 10 000 Kopf- Ausreisekontingent auszuhandeln.
Seinerzeit versteckte ich mich als Dissident – von der Securitate trotzdem beobachtet – im Banater Bergland, während Herta Müllers späterer Ehemann, der Kommunist Richard Wagner, seinen „Standpunkt“ im „Neuen Weg-Kalender“ munter agitatorisch in die Welt hinaus posaunte:

„hier ist alles in ordnung“!

Nichts war in 1978 Ordnung! Bei Ceausescu ebenso wenig wie bei Stalin oder Hitler!
Konnte man im Dritten Reich während der Hochphase der NSDAP über Hitler und die Gestapo schreiben?

Bestimmt nicht, ebenso wenig wie in der Diktatur der Kommunisten über ihren Repressionsapparat und den Diktator.
Ein Besserwessi, der täglich mit der Nase auf die Berliner Mauer stößt, hätte eigentlich wissen müssen, dass man nirgendwo in einer kommunistischen Ostblock-Diktatur über die Machthaber schreiben konnte, schon gar nicht kritisch.




Ihm hätte auffallen müssen, dass Systemzögling und KP-Mitglied-Gattin Herta Müller in einem deutschsprachigen Verlag in dem - damals noch relativ liberalen - Rumänien einen Band Kurzgeschichten veröffentlichen konnte, dadaistische Prosa, in welcher sie das Deutschtum der Banater Schwaben verhöhnte, ihre Werte, ihre Herkunft, ihre Geschichte, ihre Tradition, ihr Brauchtum, ihre Religion.

Mein kritisiertes Testimonium authenticum „Symphonie der Freiheit“, ein ausführliches Buch über echten Widerstand gegen den Kommunismus, hat dieser Kritiker ebenso wenig vor den Augen gehabt wie das von ihm positiv zitierte Werk einer Autorin, deren Vita er nicht kritisch überprüft hat.
Solche Journalisten, die so tun als ob, gibt es zuhauf in Deutschland – diese Akrobaten und Seiltänzer der Meinungsmacherei jenseits von Ethos und Moral sind nicht nur Autoren dabei behilflich, ihre „Werke“ und Artikel mit zu verfassen wie der andere Kritiker Ijoma Mangold bei der ZEIT – sie sind auch flott unterwegs, diese Pseudo-Kreationen an der Realität vorbei – ihrem Verstand und Wissen entsprechend - zu interpretieren, um dann das synthetisch heraus destillierte Extrakt dem deutschen, Michel so vorzusetzen, wie es der tumbe Tor verdient.

So funktioniert Volksverdummung einerseits und Geschäftemacherei andererseits.






















Die fünfte Kolonne des Kommunismus hat selbst das Kreuz usurpiert
und die Werte des Abendlandes auf den Kopf gestellt!

Wer noch gesunde Instinkte im Leib hat, der wehrt sich gegen die rote Unterwanderung -
Individuen wie Nationen.








Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa





 © Monika Nickel



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 


Die Zeit der Chamäleons - Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? 
Was wird aus den Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.

Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft der Nobelpreisträgerin vor, aus seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt. Konsequenzen sind bisher ausgeblieben. Ein Skandal?








Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Carl Gibson, 

Die Zeit der Chamäleons -

Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht 


Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim














Die Zeit der Chamäleons - 

Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht 

das neue Buch 


von Carl Gibson, 


illustriert

von Michael Blümel 

(Im Buch enthalten sind 27, zum Teil ganzseitige Tuschezeichnungen) 


liegt seit Januar 2014 vor.

Hardcover, DINA 4 -Format, 365 Seiten,
Editionsort: Bad Mergentheim



 










 

 

 
 
 
 







 
 







 
 













Copyright: Carl Gibson






© Carl Gibson
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

                                     

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