Freitag, 3. Januar 2014

Glaubt der chinesische Dissident Liao Yiwu Herta Müllers erfundenes Securitate-Martyrium wirklich?




Glaubt der chinesische Dissident Liao Yiwu Herta Müllers erfundenes Securitate-Martyrium wirklich?

 

Oder ist das alles nur plumpe Anbiederei?

In einem Interview sagt der aus China geflohene Dissident und Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels 2012, er hätte noch während seiner Zeit in der Volksrepublik China Herta Müllers ZEIT-Artikel „Die Securiate ist noch im Dienst“  (im Juli, 2008 erschienen)gelesen, jenes üble Machwerk in welchem die hochdekorierte Gauklerin aus dem Banat die echten Opfer des Widerstands gegen den Kommunismus und ihre Leiden verhöhnt, inklusive meine authentischen „Erfahrungen im Securitate-Verhör“.

Da der in Deutschland lebende, aber kein Deutsch sprechende Liao Yiwu in keinem Punkt widerspricht oder Zweifel äußert, führt zur Annahme, dass er die abstrusen Geschichten als bare Münze nimmt, sie tatsächlich glaubt.

Das lässt mich ernsthaft an Liao Yiwu zweifeln.

Glaubt der chinesische Dissident Liao Yiwu Herta Müllers erfundenes Securitate-Martyrium in der Tat?
Oder will er sich nur über die fragliche Prominenz einer kontrovers diskutierten Autorin einschmeicheln?

Ich frage mich: Hängt die Aussage vielleicht mit der Übersetzung zusammen?
Ist der Liberalismus in der Volksrepublik China so weit gediehen, dass dort die Artikel aus dem ZEIT-Magazin aus Hamburg inzwischen vollständig ins (Hoch-)Chinesische übersetzt werden?
Oder zirkulierte dort eine Art Samisdat-Version?
Herta Müller, die selbst nie eine Dissidentin war, schmückt sich wiederum gern mit dem chinesischen Dissidenten aus dem roten Gefängnis, weil sie indirekt von der Maskerade profitiert.
Die schlecht Informierten lassen sich gerne täuschen!
Wer wird schon den Dingen auf den Grund gehen?
Alle nachprüfen?

Eine Anbiederung darf nie so weit gehen, dass sie die Wahrheit verfälscht.

Wer Lügen stützt, wird selbst unglaubwürdig und büßt seine Integrität ein.






Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 © Monika Nickel



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 


Die Zeit der Chamäleons - Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? 
Was wird aus den Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.

Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft der Nobelpreisträgerin vor, aus seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt. Konsequenzen sind bisher ausgeblieben. Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



Carl Gibson, 

Die Zeit der Chamäleons -

Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht 


Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim












Die Zeit der Chamäleons - 

Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht 

das neue Buch 

von Carl Gibson, 


illustriert

von Michael Blümel 

(Im Buch enthalten sind 27, zum Teil ganzseitige Tuschezeichnungen) 


liegt seit Januar 2014 vor.

Hardcover, DINA 4 -Format, 365 Seiten,
Editionsort: Bad Mergentheim



Bestellungen ( zum Preis von Euro 39,90) über Michael Blümel, Bad Mergentheim,

http://www.michael-bluemel.de/






© Carl Gibson
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

                         

                         

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