Samstag, 4. Januar 2014

Weiße Weste, Zum heroischen Kampf des Kommunisten Richard Wagner während der Ceausescu-Diktatur

Weiße Weste


Wer auf saubere Finger wert legt, wer seine Weste möglichst weiß halten will, der sucht sich einen Mann seines Vertrauens, einen „Mann fürs Grobe“, der dann die Drecksarbeiten erledigen wird – Drohen, einschüchtern, wühlen, das kann nicht jeder. Dazu muss man geboren sein und eine höhere Ausbildung durchlaufen haben.

Und zu erledigende Drecksarbeiten gibt es viele – im Geheimdienstmilieu und in der Politik ebenso wie in der Kunst, wo es gilt, die Interessen zu wahren.


Schakale, Assassine und Geistesverbrecher aller Art finden sich immer, obskure Desperados die - oft nur für einen Appel und ein Ei – rücksichtslos das befohlene Werk vollenden.




Zum heroischen Kampf des Kommunisten Richard Wagner während der Ceausescu-Diktatur

Etwas muss man dem Burschen, der kein Dissident sein wollte, lassen: Er hat auch gekämpft, in der Tat – mit der Wodka-Flasche. 

Den Streit für Freiheit und Menschenrechte überließen er und seine heroische Gattin Herta Müller den Unbekannten, deren Früchte sie später aber trotzdem ernten wollten.  





Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 © Monika Nickel



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 


Die Zeit der Chamäleons - Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? 
Was wird aus den Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.

Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft der Nobelpreisträgerin vor, aus seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt. Konsequenzen sind bisher ausgeblieben. Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



© Carl Gibson
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

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