Montag, 9. Februar 2015

Die Wurzel aller Übel der Herta Müller-Maskerade ist die „Forschung“ – Nachdenklich-inspirierendes Grußwort des ausgeladenen[1] Carl Gibson an an die Teilnehmer der Herta Müller-Tagung im Kloster Bronnbach an der Tauber vom 11 – 13 Februar.

Die Wurzel aller Übel der Herta Müller-Maskerade ist die „Forschung“ –


Nachdenklich-inspirierendes Grußwort des ausgeladenen[1] Carl Gibson an die Teilnehmer der Herta Müller-Tagung im Kloster Bronnbach an der Tauber vom 11 – 13 Februar. 


Die „Wissenschaft“ hat in diesem Fall eindeutig versagt – und zwar von Anfang an. Als ihre Autorität gefragt war, als es darauf ankam, die Eintagsfliegen der Presse und die PR-Gags der Marketing-Einrichtungen frivoler Geschäftemacher aus der Publizistik- und Verlagsbranche kritisch zu überprüfen und zu objektivieren, versagte die „Wissenschaft“ kläglich. Sie war einfach nicht da!
In den Debüt-Jahren 1982 bis 1984, als über F. C. Delius Pro-domo-SPIEGEL-Rezension zu „Niederungen“ und den obskur eingefädelten „aspekte“-Literaturpreis des ZDF die rumänische Staatsbürgerin antideutscher Gesinnung in Deutschland bekannt gemacht wurde gab es schlicht noch keine Herta Müller-Forschung. Jahre danach auch noch nicht. Selbst zehn Jahre nach dem Debüt der öffentlich immer schon höchst kontrovers diskutierten Autorin aus dem Banat, konnte von einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit deren Werk immer noch nicht die Rede sein. Was von einigen Kreisen verkrampft als „Forschung“ ausgegeben wurde, bestand aus wenigen Studien einzelner Personen mit Migrationshintergrund, Dissertationen mit zum Teil an den Haaren herbei gezogenen Themen und Argumentationen und Kleinst-Beiträgen williger Helfer aus dem früheren kommunistischen Umfeld der Autorin in Rand-Zeitschriften mit geringem Wirkungsradius.
Während kritische Stimmen zu Herta Müllers Schreiben und öffentlichem Agieren unterschlagen und verdrängt wurden, nutzte man die Mini-Abhandlungen, um eine „Sekundär-Literatur-Liste“ zu erstellen und diese synthetisch aufzublähen – auch als Mittel, um künftige Preise und Ehrungen zu begründen oder zu rechtfertigen.
Eine weitestgehend von der oberflächlichen Presse und von außermoralisch agierenden Marketing-Apparaten der Wirtschaft inszenierten „Herta Müller-Maskerade“, die von einer aufrichtigen, echten Forschung a priori hätte verhindert werden müssen, wurde so gebilligt und kritiklos mitgetragen – bis zum heutigen Tag.
Gesellschaftlich verheerend aber ist die Tatsache, dass – zum großen Leid der vielen Betroffenen – die deutsche Politik diese Fährte aufnahm und gestützt auf die desolaten Forschungsergebnisse[2] der deutschen und ausländischen Herta-Müller-Forschung, die Autorin für ihre Zwecke instrumentalisierte, sie - vollkommen an der Realität vorbei - zur Galionsfigur erhob, zur Repräsentantin von Widerstand, Aufrechtem Gang und konservativen Werten.
Die als „moralisch integer“ Inszenierte ist genau das Gegenteil davon. Auf den „Hass“ als Motor literarischen Schaffens gestützt, trennt und spaltet Herta Müller bis zum heutigen Tag. Darüber hinaus lügt sie am laufenden Band, sie täuscht und plagiiert rücksichtslos und ohne Unterlass.

Das, was sich „Forschung“ nennt, schaut dabei zu, kritiklos, unbeteiligt – immer auf der Suche nach einem unverfänglichen Thema. Wie der Vogel Strauß, der seinen Kopf in den Sand steckt, wenn er die Wirklichkeit seines Umfelds nicht wahrhaben will, so verhalten sich die – mehr oder weniger durch Buch-Publikationen ausgewiesenen – „Herta Müller-Forscher“:

Sie ignorieren den desolaten Ist-Zustand der Materie und entschweben – an ihrem Idol ausgereichtet - in die idealisierenden Sphären der Wolkenkuckucksheime, über die sie genauso kompetent reden wie das Sujet ihrer Studien in sonderbarer Belletristik schwafelt, nämlich wie die Blinden von der Sonne.
Den meisten Fabrikaten von Sekundär-Literatur entzieht sich das zu behandelnde Subjekt schon deshalb, weil sie die Verhältnisse in Rumänien während der kommunistischen Diktatur nicht kennen und weil kaum einer die „Forscher“ in der Lage ist, die Quellen in rumänischer Sprache auszuwerten.
Also werden unkritisch und nicht verifiziert Einschätzungen übernommen, die aus dem Dunstkreis der Herta Müller-Helfer und Helfershelfer herstammen, von diesen an große deutsche Medien (FAZ[3]) übergeben und über diese in alle Welt gestreut wurden.

Auf diese Weise wurden, speziell in der Sache Securitate „Akte Cristina“ bloße Behauptungen als Fakten ausgegeben, ohne dass dieses Unding der „Forschung“ aufgefallen wäre.

Statt sich auf die Substanz zu konzentrieren, widmet sich die so genannte Forschung akzidentellen, unverfänglichen Themen – ganz im Sinne professioneller Deviation.
So wurden Herta Müllers Lügen möglich.

So wurde die – von beiden großen Volksparteien SPD und CDU mitgetragene – Herta Müller-Maskerade, die schließlich zu einem forcierten, in keiner Weise gerechtfertigten Nobelpreis für Literatur führte, möglich!





[1] Dazu veröffentlichte ich mehrere kritische Beiträge im Internet.

Ein Autor, der vier direkte Herta Müller-Kritiken in Buchform veröffentlicht hat sowie zwei weiter Bücher mit substanzieller Kritik zur Thematik, soll auf dieser (Geheim?-)Konferenz nicht zu Wort kommen. Verdrängung der Fakten ist wohl auch eine Form der „Wissenschaft“? Da echte Forschung an sich a priori kritisch, verkommt der unkritische Wissenschaftler, der sich nicht den Notwendigkeiten der Forschung stellt, diese ignoriert in meinen Augen zum Ja-und-Amen-Sager, zum akklamierenden Handlager und Claqueur.

In einem Telefonat mit dem Sekretariat des Philologischen Instituts der Universität Würzburg (Lehrstuhl Prof. Dr. Roland Bogards) habe ich heute, 9. Februar 2015, erfahren, dass an der Universität zu Würzburg „Plakate“ aushängen und demnach „Zuschauer“ willkommen sind! Zuschauer mit Redeverbot? Frau Dr. Martina Wernli hat mich immer noch nicht informiert, ob ich meine vier aktuellen Herta Müller-Kritiken im Rahmen der Tagung vorstellen kann oder ob etwas gegen das frei Wort von Carl Gibson spricht.

[2] Als ich in meiner Auseinandersetzung mit der Konrad Adenauer-Stiftung (KAS) den synthetisch konstruierten, mythisierten, von Prof. Günter Rüther zu verantwortenden „Lebenslauf“ der angeblichen Oppositionellen Herta Müller anzufechten wagte, hielt man mir die Forschungsergebnisse einzelner Institutionen – auch aus den USA (Dickinson College) – vor, um falsche Tatsachenbehauptungen, Lügen und Legenden als gesicherte Wahrheit auszugeben.
An dieser Vorgehensweise hat sich nichts geändert. Bestimmte Kreise, die Herta Müller instrumentalisieren und vermarkten, tun so „als ob“ und setzen ihre Business-Strategien machiavellistisch um. Deutsche Akademiker, die oft loyale Staatsdiener sind und dabei die Freiheit von Forschung und Lehre ganz hinten ansetzen, aber das untertänige Kuschen und Ducken praktizieren wie in vorrevolutionärer Zeit, haben natürlich dagegen nichts einzuwenden.

[3] Auch dagegen protestierte ich öffentlich in einem „Offenen Brief“ an die Herausgeber der FAZ unter dem Titel „Vom Logos zum Mythos“, abgedruckt in: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons“, 2014. An gleicher Stelle findet man die Dokumentation zur KAS, Briefwechsel und Kommentare.

Neu:


Carl Gibson,

Vom Logos zum Mythos !? Die Herta Müller-Maskerade im Brenn-SPIEGEL der ZEIT-Kritik 


Ein forcierter Nobelpreis für Literatur (2009)!?

Wie eine Hasspredigerin und Systemprofiteurin der Ceausescu-Diktatur deutsche Politiker hinters Licht führt und die Werte des christlichen Abendlandes auf den Kopf stellt!

Abschied von der Moral - Umwertung aller Werte!?

Zum aktuellen politischen Wandel im Land des aufwachenden Deutschen Michel:
Renaissance des Kommunismus, Wille zur Macht oder neues Biedermeier in Deutschland?



Was ist los in Deutschland? 

Verabschiedet sich das neue Deutschland nach der Wende von der Moral? 

Weshalb werden in Berlin Kommunisten mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt? 

Weshalb setzen sich deutsche Politiker rücksichtslos über die Wahrheit hinweg und segnen in fragwürdigen Ehrungen Lügen ab, ohne auf berechtigte Einsprüche und Bürgerprotest einzugehen? 

Fallen die Deutschen, saturiert, apolitisch unkritisch in die Welt des Biedermeier zurück, den Blick abwendend, wenn Unrecht geschieht, während sich so in politischer Arroganz eine neue Form des Willens zur Macht ausbildet? 

Carl Gibsons zunehmend politischer werdendes Aufklärungswerk geht weiter. 

Nachdem bereits in den drei im Jahr 2014 publizierten Kritiken zum Leben und Werk Herta Müllers argumentativ dargelegt und philologisch-komparatistisch im Detail nachgewiesen wurde, wie die umstrittene Nobelpreisträgerin für Literatur (2009) systematisch lügt, täuscht und plagiiert, fragt der Zeitkritiker Gibson nun nach den Hintermännern der forcierten Abläufe und inszenierten Maskeraden sowie nach dem Endzweck des – für die demokratische Kultur fatalen - Zusammenspiels von Medienwirtschaft und Politik auf Kosten von Ethos und traditionellen Werten. Wohin steuert dieses Deutschland, das die „Tugenden des Kommunismus“, das Lügen, das Täuschen und das Stehlen, der Ehrung wert findet? In den antidemokratischen Berlusconi-Staat der Machtzyniker? Oder fallen die wiedervereinten Deutschen ethisch blind und politisch kurzsichtig in die verlogene Welt des Kommunismus zurück?

Carl Gibson, Zeitkritiker, Historiker, Literaturwissenschaftler, Gründer und Leiter des „Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa“, lieferte mit seinen autobiographischen Aufklärungswerken „Symphonie der Freiheit“ (2008) und Allein in der Revolte“ (2013), verfasst aus der Insider-Perspektive eines verfolgten Dissidenten während der kommunistischen Diktatur in Rumänien, die realistischen Vorlagen für Herta Müllers Selbst-Inszenierung als Oppositionelle. Gibsons scharfe, seit 2009 weltweit rezipierte Herta Müller Kritik ist in der bundesdeutschen „Forschung“ noch nicht recht angekommen. Mehr zur Materie in den –in Deutschland noch boykottierten, inzwischen aber an den US-Eliten-Universitäten vorliegenden - Studien: „Die Zeit der Chamäleons. Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht, 2014, in: „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – Herta Müllers erlogenes Securitate-Folter-Martyrium, 2014 bzw. in: „Plagiat als Methode – Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption“. Diese Studien - teils mit umfassender Dokumentation - bilden eine Basis für die noch ausstehende „kritische“ Herta Müller-Monographie  sowie für die systematische Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Rumänien.

ISBN: 978-3-00-048502-2











Carl Gibson, Bücher:

Deutsche Nationalbibliothek (DNB):

Internationaler Katalog: Worldcat Identities:

Zur Vita und Auswahl-Bibliographie:








Bücher Carl Gibsons an 

US-Hochschulen – 

nach dem weltweit größten Bibliotheks-Verzeichnis 

(Katalog)


Worldcat:

Lenau:


Plagiat als Methode


Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit


Die Zeit der Chamäleons


Symphonie der Freiheit


Allein in der Revolte

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?








Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,
Bad Mergentheim











Zur Geschichte des Kommunismus,
zu Totalitarismus
und zum Thema Menschenrechte





 Aktuell in der Presse

Die Bücher von Carl Gibson - 

und aktuelle Veröffentlichungen (2014/15) 






 










 

 

 
 
 
 







 
 







 
 













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