Donnerstag, 26. Dezember 2013

Ceausescus Sturz – aktiv und passiv Oder Ein Beispiel sprachlicher Extravaganz aus dem stilistischen Schatzkästlein einer deutschen Nobelpreisträgerin


Ceausescus Sturz – aktiv und passiv

Oder

Ein Beispiel sprachlicher Extravaganz aus dem stilistischen Schatzkästlein einer deutschen Nobelpreisträgerin


Ich war so lange im Exil, bis Ceaușescu gestürzt ist.”
Das war [19]89.
Ich war von [19]87 bis [19]89 im Exil und seither bin ich nicht im Exil. […] Ich bleibe hier, weil ich hier sein will, weil ich nicht nach Rumänien zurück möchte...“

Herta Müller am 26. Juli 2013 im Interview mit Sylvia Asmus und Jochanan Shelliem
So artikuliert sich eine Nobelpreisträgerin für Literatur. 
Was ist das?  
Nur ein schlechtes Deutsch, das Banausendeutsch mit fremdländischer Sozialisation? 

Oder nur eine aus der Reihe der vielen stilistischen Absonderlichkeiten von Herta Müller?
Der bereits um 1980 etwas senil gewordene KP Chef Nicolae Ceaușescu ist sicher auch schon früher gelegentlich gestürzt,
Selbst ausgerutscht und selbstverursacht, also “aktiv” gestürzt!
Von anderen gestürzt – und somit passiv-  wurde der Diktatur aber erst 1989 als Folge der revolutionären Erhebung.
Für solche Formulierungen, die nicht zwischen der Aktiv-Form und der Passiv-Form unterscheiden können, erhält man neuerdings den Nobelpreis!


Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 

denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa





 



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 

Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben

 (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht –

 bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.


Vom Logos zum Mythos? Was wird aus den
Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen
Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur
in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der
Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten
Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.
Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft ihr vor, aus
seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt.


Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.
 










 

 

 
 
 
 







 
 







 
 













Copyright: Carl Gibson


© Carl Gibson (Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel)
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

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