Donnerstag, 26. Dezember 2013

Da kommt der „Verhörer“! Hört, hört!


Da kommt der „Verhörer“! Hört, hört! 

Unerhört? Kommt da der große Zampano?
Nein, die kommt … der „Verhörer“ – in Singular und Plural!

Wenn der Journalist und Kritiker Ijoma Mangold dieses - in der deutschen Sprache noch nicht beheimatete  -Wort in einem Anflug von musischer Entrücktheit und Selbstvergessenheit auf Müllersche Art tatsächlich erfunden hat, um es – zu welchem Zweck auch immer – in Herta Müllers Securitate-Münchhausiade einzubauen,

dann hat der gleiche erfindungsfreudige Ijoma Mangold diese einmalige Kreation der Sprache Luthers und Goethes auch wohl an den Herta Müller-Förderer und Laudator Michael Naumann weiter gereicht, denn Naumann spricht in seiner wohl vorgefertigten Lobhudelei auf den eigenen Schützling von den

„Securitate-Verhörern“,

den Un-Begriff so selbstverständlich gebrauchend, als sei er gottgegeben.

Hört, hört!

Wem gebührt nun das Verdienst, die deutsche Sprache in einzigartiger, so bestimmt noch nie dagewesener Weise bereichert zu haben –
der Nobelpreisträgerin Herta Müller,
die das Un-Wort nicht fabriziert haben will, obwohl es in ihrem – angeblich authentischen – Text vorkommt?

Dem Redakteur, der angeblich als Ghostwriter mitgewirkt, mitgeschrieben, ganze Bahnhöfe und sonstige Dummheiten in Herta Müllers Zeit-Artikel,
Hört, hört!
hinein redigiert haben soll?

Oder  letztendlich dem großen Zampano der deutschen Publizistik Michael Naumann, in dessen Tagespiegel-Lobhudelei der „Verhörer“ erscheint,
den er wohl doch nicht selbst erfunden hat – oder doch?


Noch nie war eine Erfindung so lästig – und den drei – nicht genauer bekannten – Erfindern so peinlich!






Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 

denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 

Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben

 (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht –

 bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? Was wird aus den
Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen
Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur
in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der
Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten
Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.
Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft ihr vor, aus
seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt.


Ein Skandal?






Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)

sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



© Carl Gibson (Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel)
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

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