Donnerstag, 26. Dezember 2013

Der neu aufgemöbelte Lebenslauf der Herta Müller


Der neu aufgemöbelte Lebenslauf der Herta Müller


Herta Müllers Leben in Rumänien während der Ceausescu-Diktatur war konventionell, angepasst, weltanschaulich und politisch opportunistisch, ohne besondere Höhepunkte des Aneckens, der Revolte des Widerstands oder gar der politischen Opposition.

Um trotzdem von Anfang an als Heroine und Doppelt-Verfolgte da zustehen, wurden plumpe Mythen in die Welt gesetzt, Legenden, die sich heute noch halten und immer noch Verbreitung finden, obwohl sie längst der Lächerlichkeit anheim fielen – wie die Behauptung :

Herta Müller hätte einem Securitate-Anwerbeversuch widerstanden – und deshalb hätte ihr erstes Kurzgeschichten-Bändchen Niederungen nur in zensierter Form erscheinen können.
Dümmliche Legenden dieser entstammen den PR-und Marketingabteilungen der Verlage, die Herta Müllers Belletristik vermarkten wollen.

Doch bekanntlich haben die PR-und Marketingabteilungen der kommerziell ausgerichteten Buch-Verlage weder etwas mit der Moral, noch mit der Wahrheitsfindung zu tun.

Verlage wollen hohe Umsätze machen, Rechte verkaufen, kurz Geld verdienen, sonst nichts.

Der Wahrheit sind sie nicht verpflichtet.
Deshalb haben sie auch keine Scheu, so oft wie möglich und so herzhaft wie nötig zu lügen, zu lügen und noch einmal zu lügen.

Je mehr die Verleger mit lügen - und so auch ihre, bis zu einem gewissen Grad vielleicht noch vorhandene, geistige Autorität mit in die Waagschale werfen – desto lauter klingelt es in ihrem Geldkasten!

 Fakt ist:

Wenn Herta Müller bereits im Jahr 1979 – nach ihrer Entlassung aus der Fabrik – mit der Securitate in Konflikt geraten wäre, dann hätte sie im Rumänien Ceausescus keine einzige Zeile veröffentlichen können – genau wie ich.

Meine Schubladen waren voller Manuskripte. Veröffentlichen konnte ich nichts, weil mein Kritizismus dem real existierenden Sozialismus und seinen publizistischen Helfern und Helfershelfern nicht in dem Kram passte.


Um das dürftige Knochengerüst vermeintlicher Opposition mit etwas Fleisch zu versehen, „um Butter bei die Fische“ zu bringen, sieht sich die - von mir seit 2008 moralisch in öffentlicher Debatte oft bedrängte  - Nobelpreiskandidatin Herta Müller genötigt, ihren konventionellen Lebenslauf nachträglich aufzupolieren, auszuschmücken, um Widerstandselemente zu bereichern, die – nach originellen Vorlagen wie die „Symphonie der Freiheit“ zum Teil neu erfunden werden.








Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 

denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 

Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben

 (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht –

 bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.


Vom Logos zum Mythos? Was wird aus den
Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen
Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur
in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der
Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten
Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.
Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft ihr vor, aus
seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt.


Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



© Carl Gibson (Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel)
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

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