Montag, 30. Dezember 2013

Zwei Kalte Krieger und ihre Streit-Kultur – Zum Tandem Michael Naumann - Herta Müller

Zwei Kalte Krieger und ihre Streit-Kultur – Zum Tandem Michael Naumann - Herta Müller


Die streitbare Heroine Herta Müller und der streitbare Medienmacher Michael Naumann aus der SPD - zwei Kalte Krieger avant la lettre, die sich gefunden haben.

Streit verbindet über die verwandte Streitkultur.




Der Gegenstand eines „ außerakademischen Disputs“, scheint bei beiden oft sekundär, ja fast egal, wie das Prinzip …

Hauptsache, der Name des nicht gerade willkürlich erwählten Kontrahenten, der bei Herta Müllers in der Regel der beschimpfte und angeprangerte Buhmann ist, beschert den erwünschten Widerhall, die Aufmerksamkeit der Medien und der Vielen auf Zeit.

Hauptsache, der Effekt stimmt!
Man verschafft sich Gehör und Aufmerksamkeit!




Hauptsache, man bleibt im Gespräch und – für einige - auf der richtigen Seite, auch wenn der oft einseitige Streit ohne große Widerrede zum seichten Gerede verkommt!

Während Michael Naumann, ein SPD-Mann, der konservative Politik macht, einer,
der sich um Literatur kümmert und auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen will, noch näher an der Sache, sich mit politischen Rivalen aus der CDU wie Wolfgang Schäuble oder Kanzleramtsminister Pfeifer, anlegt, selbst bei sensiblen Themen – wie in der Diskussion um die Ausgestaltung Holocaust-Stelen-Denkmals in Berlin, 

wirft Herta Müller, die rabiat gewordene Volksdeutsche mit dem retuschierten Wikipedia-Porträt und Wahl-Berlinerin, mit Lehm – auf die bewährte Art wie zur Zeit Claire Waldoffs, ohne sich weiter zu schämen.



In einem Anflug von eklatanter Selbstüberschätzung und Hybris nimmt die früher mit den Kommunisten Ceausescus verbandelte und mit einem Kommunisten verheiratete Heroine aus dem Banat die links-roten Nobelpreisträger-Kollegen Günther Grass und Mo Yan aus der VR China aufs Korn.







Ohne besondere moralische Legitimität und ohne überhaupt etwas von Belang zu sagen zu haben, taucht sie auf, gibt ihre anklagenden Statements ab und verschwindet wieder, ohne sich einer öffentlichen Disputation zu stellen.

Schlechter Stil? Doch seit Jahren bewährt!

Herta Müller, die „Anti-Grass“, man höre und staune, übt sich ein in der moralischen Entrüstung und wirft mit Steinen, obwohl sie seit Jahren selbst im Glashaus sitzt:
Als Wendehals und exotischer Paradiesvogel, der sich mit fremden Federn schmückt, sollte Herta Müller – wie ihr antikommunistischer Mentor im späten Klassenkampf auch – sich selbst an die Nase fassen und vor der eigenen Tür kehren.

Deplatzierte Polemik, Demagogie, schlechter Stil schlagen gelegentlich zurück, wenn das Maß überstrapaziert wird. Noch merken die Wenigsten, welches falsche Satyrspiel der Mentor und sein Protegé da aufführen.

Wenn konservative Sozialdemokraten und linke Christdemokraten zusammenarbeiten, dann gibt es – zum Wohle Deutschlands – ein Ganzes.

Der Zweck heiligt die Mittel.

Dass Lüge und Täuschung nie ein Mittel demokratischer Politik sein dürfen, das hat sich in bestimmenden Teilen der SPD und CDU noch nicht herumgesprochen.
Manchmal wird absurde Literatur Dienerin luzider Politik.

 





Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa





 © Monika Nickel



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 


Die Zeit der Chamäleons - Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? 
Was wird aus den Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.

Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft der Nobelpreisträgerin vor, aus seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt. Konsequenzen sind bisher ausgeblieben. Ein Skandal?








Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Carl Gibson, 

Die Zeit der Chamäleons -

Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht 


Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim














Die Zeit der Chamäleons - 

Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht 

das neue Buch 


von Carl Gibson, 


illustriert

von Michael Blümel 

(Im Buch enthalten sind 27, zum Teil ganzseitige Tuschezeichnungen) 


liegt seit Januar 2014 vor.

Hardcover, DINA 4 -Format, 365 Seiten,
Editionsort: Bad Mergentheim



 










 

 

 
 
 
 







 
 







 
 













Copyright: Carl Gibson






© Carl Gibson
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

                         

                       

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