Sonntag, 29. Dezember 2013

Die feine schwedische Art oder Wie Nobelpreise gemacht werden - Zum Fall Herta Müller 2009



Die feine schwedische Art oder Wie Nobelpreise gemacht werden


In den Jahren 2008/2009 war ich praktisch rund um die Uhr damit beschäftigt die aus meiner Sicht schwer deplatzierte und moralisch inakzeptable Literatur-Nobelpreis-Kandidatur Herta Müllers in Namen der BRD aus der Welt zu schaffen.

Meine prinzipielle Kritik an ihr war länger als ein Jahr auf Herta Müllers Wikipedia-Porträt zu lesen, bevor diese von ihrem Fanclub einfach wegretuschiert wurde.
In Schweden wurde beides rezipiert, die Kandidatur und meine Kritik,
namentlich auf einem Blog unter:


Um die Sache konkreter diskutieren zu können, übermittelte ich der Blogbetreiberin Dr. Bodil Zalesky, ihres Zeichens Germanistin und mit Herta Müllers Werk wohl vertraut, seinerzeit das Gesamtmanuskript „Symphonie der Freiheit“ auf elektronischen Wege – inklusive der detaillierten Argumentation und Beweisführung.

Die Antwort der Blog-Betreiberin Dr. Zalesky darauf: Sie wolle sich an einer Hexenjagd nicht beteiligen!

Das hatte ich zu akzeptieren.
Fazit: Eine Aufklärung zur Thematik fand nicht statt – und erreichte also auch nicht die Ohren des
Nobelpreis-Komitees in Stockholm
bzw.
jene des Jury-Sprechers Dr. Peter Englund.
Das Resultat ist bekannt.



© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel





Am 11. September 2013, stellte ich einen Link zum Thema Plagiatsvorwurf an Herta Müller  auf den gleichen Blog unterhalb der oben zitierten Diskussion.

Denn inzwischen habe ich den Plagiatsvorwurf öffentlich bekannt gemacht.

Herta Müller hat nicht nur einmalig dreist aus der „Symphonie der Freiheit“ sowie aus „Allein in der Revolte“ abgekupfert wie ein Schulmädchen im Aufsatz, sie ist auch in meine Opfer-Haut geschlüpft und hat das, was ich an Folter, Demütigungen, Entwürdigungen und Psychoterror in Haft und Gefängnis erlebt habe, als eigene Erfahrungen mit dem rumänischen Geheimdienst Securitate ausgegeben –
und dies nicht fiktional belletristisch in irgendeinem postdadaistischen Erguss, sondern als echt erlebte Securitate-Terror-Erfahrung, die sie nun 2009 – also 22 Jahre nach ihrer Ankunft in der Bundesrepublik,
 im ZEIT-Magazin mit redaktioneller Mitwirkung schildert!

Am Tag danach war der Link wieder weg.

Die feine schwedische Art ist das nicht.

Doch so werden Nobelpreise gemacht.






Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    © Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa





 



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 

Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben

 (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht –

 bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.


Vom Logos zum Mythos? Was wird aus den
Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen
Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur
in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der
Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten
Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.
Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft ihr vor, aus
seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt.


Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.
 










 

 

 
 
 
 







 
 







 
 













Copyright: Carl Gibson


© Carl Gibson (Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel)
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

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