Montag, 30. Dezember 2013

Wie frei ist das Internet? Oder wie käuflich sind Wahrheit und Lüge? Über "übersprungene" Beiträge , unterdrückte oder nach hinten verschobene Suchmeldungen - Cui bono?

Wie frei ist das Internet? Oder wie käuflich sind Wahrheit und Lüge?

Über "übersprungene" Beiträge , unterdrückte oder nach hinten verschobene Suchmeldungen - Cui bono?


Das Internet sei frei, meinen einige, weil keine Zensur stattfindet?

Ist das so? Wer an den Hebeln der Macht sitzt, bestimmt auch, was sein darf und was nicht.
Fakt ist: Wer Geld hat, wird gefunden. Er kann die vordersten und zugleich besten Plätze auf der Trefferliste der Suchmaschinen „kaufen“.

Wer Geld hat, kann auch das Zurückdrängen oder gänzliche Verdrängen unliebsamer Botschaften über sich selbst „einkaufen“.

Die Anbieter dieser Dienste, in der Regel große Suchmaschinen, gar mit Monopolstellung machen die Verzerrung und Manipulation möglichals Dienstleistung gegen gutes Geld
und sie leben nicht schlechtdavon.

So werden weltweit Umsätze generiert!

Also steht die Lüge an vorderster Stelle, ohne dass es auffällt,  während die Wahrheit stark nach hinten verlagert oder gänzlich ins Nichts abgedrängt wird.

Die Bank verdiene immer, heißt es im Casino.
Im Casino Internet ist es der Internet-Konzern, der immer verdient, eben weil er die strategisch wichtige Stelle am Wasserloch, an der Quelle usurpiert hat.

Ergo wird die Lüge weiter walten, solange sie das Geld aufbringt.
Schlechte Zeiten für Aufklärer!

Der Dahinter-Schauende, der Philosoph, kann diesem amoralischen Treiben nur zusehen. Stoppen wird er den unseligen Kreislauf selbstischer Interessen und des Geldes nicht. Das Internet macht auch seine Arbeit zunichte – und ihn zum Sisyphus. Als Betroffener kann ich da mitreden.
Also ist das an sich freie Internet auch in westlichen Demokratien nur relativ frei.

Wer alle meine Beiträge finden will, muss bis zum Ende der Listen gehen und die von der Suchmaschine "übersprungenen" Beiträge neu anklicken, also aktivieren.
Dann wird er staunend feststellen, dass 80 Prozent meiner publizierten Beiträge verdrängt und übergangen wurden.

Ja, auch so kann man die freie Meinungsfindung im Netz unterbinden! 






Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 © Monika Nickel



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 


Die Zeit der Chamäleons - Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? 
Was wird aus den Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.

Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft der Nobelpreisträgerin vor, aus seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt. Konsequenzen sind bisher ausgeblieben. Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



Carl Gibson, 

Die Zeit der Chamäleons -

Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht 


Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim












Die Zeit der Chamäleons - 

Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht 

das neue Buch 

von Carl Gibson, 


illustriert

von Michael Blümel 

(Im Buch enthalten sind 27, zum Teil ganzseitige Tuschezeichnungen) 


liegt seit Januar 2014 vor.

Hardcover, DINA 4 -Format, 365 Seiten,
Editionsort: Bad Mergentheim



Bestellungen ( zum Preis von Euro 39,90) über Michael Blümel, Bad Mergentheim,

http://www.michael-bluemel.de/






© Carl Gibson
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

                         

                         

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