Dienstag, 31. Dezember 2013

Zum “Phänomen” Herta Müller - „Aber es ist ja gar nichts dran“




Zum “Phänomen” Herta Müller - „Aber es ist ja gar nichts dran“


Das vielen kritischen Zeitgenossen Unerklärliche wurde bereits in literarischer Antizipation mehrfach auf den Punkt gebracht – von Hans Christian Andersen in „Des Kaisers neue Kleider“ und von William Shakespeare in „Viel Lärm um nichts“.

Viel heiße Luft – und nichts dahinter. Täuschung und billige Effekthascherei leben davon. Gewisse Leute wollen gerne getäuscht werden.

Wenn ein naives Glaubensbedürfnis enttäuscht wurde, sucht es sich einen neuen Gegenstand der Verehrung, eine neue Ikone mit Heiligenschein.

Die Seide und das Gold hat die Dadaistin post festum inzwischen bekommen.
Alle sachkompetenten Professoren, Kritiker, Rezensenten und Claqueure frohlocken vereint im Chorus mysticus:

wie ist es so herrlich, wie ist es so schön,
wie hübsch und niedlich, wie einmalig,
was da mit der großen Schere aus der Luft geschneidert wurde
Das Unbeschreibliche – hier ist es getan!

Und die höchsten Politiker der Republik
heften auch ihr ein Ritterkreuz an.
Trotzdem ist das Geniale am Werk dieser Weberin aus dem Banat für Kinderaugen ist immer noch unsichtbar.






Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 © Monika Nickel



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 


Die Zeit der Chamäleons - Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? 
Was wird aus den Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.

Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft der Nobelpreisträgerin vor, aus seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt. Konsequenzen sind bisher ausgeblieben. Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



© Carl Gibson
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Michel de Montaignes Essay „De la solitude“- Das Leben in Abgeschiedenheit zwischen profaner Weltflucht und ästhetischer Verklärung.

Michel de Montaignes Essay „De la solitude“- Das Leben in Abgeschiedenheit zwischen profaner Weltflucht und ästhetischer Verklärung...