Dienstag, 31. Dezember 2013

Stehlen ist seliger als arbeiten!


 

Stehlen ist seliger als arbeiten!


Seit dem Zeitpunkt, als ich meine letzten Groschen hergab, um die „Symphonie der Freiheit“ zu schreiben, bin ich arm wie eine Kirchenmaus. Nicht nur in meinem engeren Bekanntenkreis weiß man, dass ich seit Jahren in extremer Armut lebe, ohne Mobilität, ohne Mittel, angemessen geistig existieren oder agieren zu können.

Die Einen stehlen Materielles, ohne Rücksicht auf Konsequenzen … und Implikationen auch seelischer Art.

Die andere, Herta Müller, stiehlt Fragmente aus meinem Leben, aus meinen kreativen Konzeptionen und Ideen bis hin zu ganzen Formulierungen, einfach deshalb, weil ihr nichts mehr einfällt, weil ihr eigenes Leben arm ist an Erfahrungen wie ihr Geist arm ist an guten Erfindungen.

Das Bürgerliche Gesetzbuch der Deutschen bestraft jeden materiellen Diebstahl mit aller Härte des Gesetzes.

Geistige Diebe, Plagiatoren, kommen in der Regel straffrei davon.

Doch wie wehrt sich der Bestohlene? Resigniert er fatalistisch ihn Ohnmacht angesichts des Bösen in der Welt, die nun mal so ist, wie sie ist? Geht er zur Polizei - oder gleich zum Staatsanwalt und zeigt an, was ihm zwischen Kultur und Zivilisation widerfahren ist? Vielleicht!
Das Beste aber ist – er macht einen guten Aphorismus daraus.
Wenn dieser die rechten Gehirne erreicht, dann ist das Strafe genug.
Denn was fürchten geistig Moderate und biedere Spießgesellen am meisten?

Die Enthüllung !

Und deren Folgen wie bei Hebbel:

Scham und Schande!










Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 © Monika Nickel



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 


Die Zeit der Chamäleons - Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? 
Was wird aus den Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.

Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft der Nobelpreisträgerin vor, aus seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt. Konsequenzen sind bisher ausgeblieben. Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



© Carl Gibson
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

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