Donnerstag, 26. Dezember 2013

Herta Müllers dilettantisch inszenierte Securitate-Mystifikation als Dauer-Thema in - sage und schreibe - vier Variationen


Herta Müllers dilettantisch inszenierte Securitate-Mystifikation als Dauer-Thema in - sage und schreibe - vier Variationen

 

Jene inzwischen mehr berüchtigte als berühmte Münchhausiade der Dame mit dem erschlichenen Nobelpreis, eine Lügen-Collage der absurden Art, die ein authentischer Lebensbericht mit echten Psychoterror-Erfahrungen sein will, taumelt  – gleich in vier unterschiedlichen Variationen - in die Welt.

1.    Zunächst publizierte DIE ZEIT jene Ur-Version mit dem Hetzzitat gegen die Banater Schwaben und dem Bahnhof in den Wolken der Karpatenwipfel über Kronstadt. Die Devise der Autorin oder der Autoren:
Schauen wir einmal, ob die Welt das alles frisst!
Das war die Druck-Fassung der Münchhausiade in der ZEIT.

2.    Nachdem die Welt nicht alles gefressen hat, was Herta Müller und ihre Helfer der ahnungslosen Leserschaft zumuteten, nachdem es Protest gab und einen berechtigten Aufschrei der in ihrer Ehre verletzten Banater Schwaben, die nicht nicht länger als Verleumder dastehen wollten, wurde gehandelt, korrigiert, retuschiert.

3.    Das Hetzzitat wurde eliminiert, der „Verhörer“ kastriert und der ominöse Bahnhof in den Wolken wurde niedergerissen.
Das war die Online-Fassung der Münchhausiade in der ZEIT.

4.    Dann folgte die als Büchlein oder Broschüre auf den Weg geschickte  dritte Version der Gaukelei unter dem Titel: „Die Akte Cristina und ihre Attrappe oder Was (nicht) in den Akten der Securitate steht“.

Dieses Mal wurde nicht gekürzt, sondern sogar noch einiges an Deskription hinzugefügt, um das Kompilat zum Buch zu strecken, ferner wurde weiter hinzu gelogen, um die Plausibilität einzelner zu kurz geschilderter Eskapaden zu erhöhen.

Dabei bediente sich die Nobelpreisträgerin erneut schamlos in der alten Fundgrube, bei ihrem Kritiker aus der kommunistischen Gefängniszelle, bei Carl Gibson, der bisher keine Entlehnungen moniert hatte – und in der Hoffnung, der Nobelpreis hätte nun auch ihm den Mund gestopft – für immer und ewig!

Das war die Fassung der Münchhausiade im Wallstein-Verlag, der die Edition der „Symphonie der Freiheit“ als Mischung von Fiktion und Faktion seinerzeit abgelehnt hatte.


5.    Die Ästhetisierung der Lügen erfolgte schließlich im Carl Hanser Verlag, wo man die Grammatik- und Orthographie-Fehler der Nobelpreisträgerin ausmerzte.
Das war der Münchhausiade vierter Streich!


Die Lügen sind trotzdem noch da – und jeder kann sie nachlesen und nachprüfen, auf wessen geistiges Eigentum das eine oder andere zurückgeht.










Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 

denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 

Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben

 (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht –

 bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.


Vom Logos zum Mythos? Was wird aus den
Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen
Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur
in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der
Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten
Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.
Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft ihr vor, aus
seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt.


Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



© Carl Gibson (Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel)
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

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