Dienstag, 31. Dezember 2013

Die Securitate habe ihr Leben gestohlen


Die Securitate habe ihr Leben gestohlen,

sagte Herta Müller öffentlich.


Und: „Herta Müller hat mein Leben gestohlen – und es auch noch dadaistisch verhöhnt!“
Das antwortet ihr ein authentisches Securitate-Opfer ohne Dissidenten-Bonus.

Seit ihrer Ankunft im Westen, ganz legal mit offiziellen Ausreisedokumenten der Regierung Ceausescus, hat Herta Müller sich immer wieder als Opfer der kommunistischen Diktatur inszeniert, obwohl sie nie wirklich mit der Securitate konfrontiert worden war. Sie ist weder gefoltert worden, nach wurde sie verhaftet oder gar verurteilt und eingesperrt.

Was sie in jenem rumänischen Zeitung-Artikel mit der provozierenden Überschrift aussagt, ist nichts weiter als die übliche plakative Anklage an die Adresse des Bösen Wolfs aus der Fabel.
Echte Opfer der kommunistischen Diktatur, Folter- und Haftopfer, haben ihre Leiden nie instrumentalisiert, um sich selbst zu inszenieren, wie jene kontroverse diskutierte Skandal-Autorin, deren angebliche Leiden das Martyrium Christi am Kreuz verblassen lässt.

Dafür haben jene Dissidenten, die viel früher die Freiheit wählten, die Menschenrechtsverletzungen der Kommunisten-Diktaturen aktiv politisch bekämpft, hier und dort, um der Sache willen, nicht als PR-Gag und ohne ihren wahrhaftigen Einsatz an die große Glocke zu hängen wie jene „Unbeugsame“ des „aufrechten Ganges“.

Soviel zum Opfer-Mythos und ideellem Diebstahl.






Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 © Monika Nickel



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 


Die Zeit der Chamäleons - Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? 
Was wird aus den Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.

Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft der Nobelpreisträgerin vor, aus seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt. Konsequenzen sind bisher ausgeblieben. Ein Skandal?







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)


sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.



© Carl Gibson
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         

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