Dienstag, 16. Dezember 2014

Deutsche Bundesverdienstkreuz-Träger in schlechter Gesellschaft mit Kommunisten? Eigene Ehrung mit Protest zurück an den Bundespräsidenten?

Deutsche Bundesverdienstkreuz-Träger in schlechter Gesellschaft mit Kommunisten? Ehrung mit Protest zurück an den Bundespräsidenten?


Wer ein Leben lang Außerordentliches für die Gesellschaft leistet, sich engagiert, sich altruistisch an vielen Fronten einbringt, ehrliche Arbeit leistet erhält als Dank des Staates vielleicht eines Tages das Bundesverdienstkreuz.

Das ist die Regel – aber es gibt auch Ausnahmen - etwa die Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern an die notorische Lügnerin, Täuscherin und Plagiatorin Herta Müller.

Doch das ist noch nicht der Gipfel der Unverschämtheit und mangelnder politischer Sensibilität: Jetzt setzte das Bundespräsidialamt noch eines drauf und ließ Herta Müllers Mann fürs Grobe, den kommunistischen Agitator deutscher Zunge Richard Wagner aus der Verbrecher-Partei von Diktator Nicolae Ceausescu ebenfalls mit dem Deutschen Bundesverdienstkreuz ehren – ein Skandal?

Beide Akteure, schnöde Opportunisten, haben der kommunistischen Diktatur in einer Zeit treu gedient, als die echten Widerstandskämpfer gegen den roten Totalitarismus in der Ceausescu-Diktatur verfolgt und in Gefängnisse geworfen wurden.

Was verkündete der Provinzpoet Richard Wagner aus der KP im Jahr 1978 vollmundig in Versen: „hier ist alles in ordnung“!
Grotesk!

Beide, a posteriori von der linken deutschen Presse zu Dissidenten stilisierten Zöglinge des Kommunismus waren seinerzeit privilegierte West-Reisende, ohne Lust, überhaupt in die ideologisch suspekte Bundesrepublik ausreisen zu wollen.

„Sie befinden sich nunmehr in guter Gesellschaft, im Bund mit einem Kommunisten“,

erklärte ich jüngst einem konservativen Katholiken, der die Verhöhnung christlicher Werte und Sakramente durch Herta Müller genauso deplatziert findet wie das öffentliche Auszeichnen eines alten Marxisten, der seinen Lebenslauf ebenso schönte wie Gattin Herta Müller in absurder Weise den ihren.

„Was nun“, fragte sich mein Gesprächspartner irritiert mit lauter Stimme:
„Soll ich nun mein Deutsches Bundesverdienstkreuz zurückgeben, unter Protest?“

In der Tat! Viele Tausend Deutsche, die die hohe Auszeichnung ihrer Republik für Werte, Aufrechten Gang und ehrliche Arbeit erhalten haben, sollten alle miteinander ihr Deutsches Bundesverdienstkreuz an den Staat zurückgeben, der prinzipienvergessen im gleichen Atemzug auch Lügner und Täuscher ehrt. Sonst befinden sich all die ehrenwerten Leute nicht länger in guter Gesellschaft.


Das Bundesverdienstkreuz darf nicht fahrlässig und durch falsche Handhabung entwertet werden! 

Auszug aus: Carl Gibson, 
Zeitkritik


Werke von Carl Gibson: 
Soeben erschienen:

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?






Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,

Copyright © Carl Gibson 2014
   

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