Dienstag, 9. September 2014

Dashi – Oder Das moderne Japan hat sich vom Zen-Buddhismus weit entfernt, Auszug aus: Carl Gibson, Zeitkritik


Dashi – Oder
Das moderne Japan hat sich vom Zen-Buddhismus weit entfernt

Statt das Leben in allen seinen Formen zu achten, gemäß dem Gebot und ganz im Einklang mit den Lehren Buddhas von der göttlichen Harmonie im Kosmos, schlachten die Japaner von heute die Wale und den Thunfisch ab, natürlich nur für Forschungszwecke – und fressen dann die edlen Reste der Forschung gierig auf, in Tokio und Kyoto ebenso wie in den überteuerten Sushi-Restaurant in New York im Umfeld der Wall Street.

Zweitausend Jahre nach der Dekadenz im Alten Rom flößen die Japaner ihren Bullen Bier ein, damit die sündhaft teuer vermarkteten Filet-Steaks noch saftiger ausfallen.

In München beim Oktoberfest, in Neuschwanstein, in Heidelberg oder in Rothenburg ob der Tauber verschlingt der weltoffene Japaner gerne auch Mal eine Bratwurst mit Sauerkraut oder ein Schnitzel vom Schwein.

Buddha sieht dem Treiben gelassen zu – friedlich wie immer!

Statt der Natur gemäß zu leben wie einst Epikur in seinem Garten in Athen, füttern die Japaner von heute ihre Meeresalgen mit Radioaktivität aus Fukushima, um auf einen weiteren Grund zu kommen, sich gänzlich von der alles Leben schonenden vegetarischen Kost aus der See zu verabschieden.

Nur am Shinto-Schrein verhalten sich einige aufrechte Japaner noch konservativ, bewusst auf die traditionellen Werte der Nachkommen der Sonne setzend.




Auszug aus: Carl Gibson, 
Zeitkritik


Werke von Carl Gibson: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

Soeben erschienen:

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?






Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,

Copyright © Carl Gibson 2014
   

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