Freitag, 19. September 2014

Was verbindet die forcierte Dadaistin post festum Herta Müller mit Baselitz? Auszug aus: Carl Gibson, Zeitkritik



Was verbindet die forcierte Dadaistin post festum Herta Müller mit Baselitz?

Wenn die Dadaisten um Tristan Tzara vor hundert Jahren einiges auf den Kopf stellten und dabei Aufmerksamkeit erregten, dann war das damals ein expressionistisches Zeitphänomen und künstlerisch ideell legitim. Doch heute, ein Jahrhundert nach der Insurrektion Dada, darf man wohl mehr erwarten von der Kunst, in der Malerei, wo Baselitz seine Bilder auf den Kopf stellt und gut davon lebt, aber auch in der Literatur, wo Verrücktheit und Entrücktheit nicht die einzigen „Maßstäbe der Wertung“ darstellen dürfen.

Herta Müller stellt jedoch nicht nur einzelne – von mir und anderen übernommene - Motive auf den Kopf, sondern auch die allgemeine Logik, den gesunden Menschenverstand, die Realität, die Werte und die geschilderte Lebenswelt.

So gehen Literaten den verantwortungslosen Politikern unserer Zeit voraus, mit deren Plazet, quasi als eine Avantgarde der Destruktion und der Negativität. Philosophen und Kulturkritiker, die noch mit Logik, gesundem Menschenverstand und auf der Grundlage von Werten operieren, sind dagegen machtlos.



Auszug aus: Carl Gibson, 
Zeitkritik

Werke von Carl Gibson: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gibson_(Autor)

Soeben erschienen:

Carl Gibson: 

Plagiat als Methode - Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption


Wo beginnt das literarische Plagiat? Zur Instrumentalisierung des Dissidenten-Testimoniums „Symphonie der Freiheit“ – 

Selbst-Apologie mit kritischen Argumenten, Daten und Fakten zur Kommunismus-Aufarbeitung 

sowie mit  kommentierten Securitate-Dokumenten zum politischen Widerstand in Rumänien während der Ceaușescu-Diktatur.


Rezeption - Inspiration - Plagiat!?






Herausgegeben vom Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa, Bad Mergentheim. Seit dem 18. Juli auf dem Buchmarkt.
399 Seiten.


Publikationen des
Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa,

Copyright © Carl Gibson 2014
   

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