Donnerstag, 12. September 2013

Die Erpresserbrief-Collagen Herta Müllers


183.

Die Erpresserbrief-Collagen Herta Müllers

sind weit davon entfernt, als Kunstwerke gelten zu dürfen. Sie zeugen lediglich vom poetisch-handwerklichen Unvermögen, überhaupt ein Gedicht zu schreiben, das diese Bezeichnung verdient.
Herta Müller geht diesem Schritt bewusst aus dem Wege, nicht nur weil sie außer wirren Dada-Botschaften nichts von Wert mitzuteilen hat, sondern auch weil sie die Kriterien literarischer Wertung fürchtet und weil Gehalt und Gestalt eines sprachlichen Kunstwerks seit der Antike auf den wahren Meister verweisen.

Man muss schon ihr "Verleger" sein und an ihren Kreationen gut verdienen, wenn man diese „Kunstwerke“ gelten lässt und sie sogar noch realitätsfremd rechtfertigt.

Aus:

Carl Gibson,

„Die Zeit der Chamäleons“ -


Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays

zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen


Motto:



Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen sollen reden und schreiben,
Philosophen sollen Fragen aufwerfen und Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das – sprichwörtliche – Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es verhüllt die Wahrheit und billigt die Lüge.

Das Schweigen der Denker nützt nur den Mächtigen.





 

Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson
in seinem zweibändigen Hauptwerk:

speziell in:

"Symphonie der Freiheit", (2008)
sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte.

Eine Jugend im Banat", (2013)






 Philosoph und Zeitkritiker Carl Gibson

Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Copyright: Carl Gibson

Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel

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