Donnerstag, 12. September 2013

Die feine schwedische Art oder Wie Nobelpreise gemacht werden, Carl Gustavs saubere Hände, Das Wunder von Stockholm, Peter Englund und die Historia


Die feine schwedische Art oder Wie Nobelpreise gemacht werden 


In den Jahren 2008/2009 war ich praktisch rund um die Uhr damit beschäftigt die aus meiner Sicht schwer deplatzierte und moralisch inakzeptable Literatur-Nobelpreis-Kandidatur Herta Müllers in Namen der BRD aus der Welt zu schaffen.

Meine prinzipielle Kritik an ihr war länger als ein Jahr auf  Herta Müllers Wikipedia-Porträt zu lesen, bevor diese von ihrem Fanclub einfach wegretuschiert wurde.

In Schweden wurde beides rezipiert, die Kandidatur und meine Kritik,

Um die Sache konkreter diskutieren zu können, übermittelte ich der Blogbetreiberin Dr. Bodil Zalesky, ihres Zeichens Germanistin und mit Herta Müllers Werk wohl vertraut, seinerzeit das Gesamt-Manuskript „Symphonie der Freiheit“ auf elektronischen Wege – inklusive der detaillierten Argumentation und Beweisführung.

Die Antwort der Blog-Betreiberin Dr. Zalesky darauf: Sie wolle sich  an einer Hexenjagd nicht beteiligen!

Das hatte ich zu akzeptieren.

Fazit: Eine Aufklärung zur Thematik fand nicht statt – und erreichte also auch nicht die Ohren des Nobelpreis-Komitees in Stockholm bzw. jene des Jury-Sprechers Dr. Peter Englund.

Das Resultat ist bekannt.

Gestern, am 11. September 2013, stellte ich einen Link zum Thema Plagiatsvorwurf an Herta Müller  auf den gleichen Blog unterhalb der oben zitierten Diskussion.


Denn inzwischen habe ich den Plagiatsvorwurf öffentlich bekannt gemacht.

Herta Müller hat nicht nur einmalig dreist aus der „Symphonie der Freiheit“ sowie aus „Allein in der Revolte“ abgekupfert wie ein Schulmädchen im Aufsatz, sie ist auch in meine Opfer-Haut geschlüpft und hat das, was ich an Folter, Demütigungen, Entwürdigungen und Psychoterror in Haft und Gefängnis erlebt habe, als eigene Erfahrungen mit dem rumänischen Geheimdienst Securitate ausgegeben –
und dies nicht fiktional belletristisch in irgendeinem postdadaistischen Erguss, sondern als echt erlebte Securitate-Terror-Erfahrung, die sie nun 2009 – 22 Jahre nach ihrer Ankunft in der Bundesrepublik  im ZEIT-Magazin mit redaktioneller Mitwirkung schildert!

Heute ist der Link wieder weg.
Die feine schwedische Art ist das nicht.

Doch so werden Nobelpreise gemacht.





Carl Gustavs saubere Hände

Dem König aller Schweden ist gründliche Hygiene anzuraten. Schließlich hat er nicht nur einer Lügnerin die Hand geschüttelt.



Das Wunder von Stockholm


Die Welt hat immer noch nicht ganz begriffen, weshalb Herta Müller aus Nitzkydorf im Banat den Nobelpreis für Literatur erhalten hat.
Nein, nicht nur deshalb, weil der deutsche Kulturstaatsminister sie in einer Nacht- und Nebelaktion im Parforceritt als Kandidatin der Bundesrepublik Deutschland ins Rennen schickte und sein gesamtes Gewicht als Literaturlobbyist in die Waagschale warf, um in Stockholm zu Potte zu kommen!


Die Ursache dürfte eine andere sein und weitaus profanerer Natur, dafür aber umso heroischer.


Herta Müller aus Nitzkydorf im Banat ist die einzige Nobelpreisträgerin aller Gattungen, die die Heldentat aufweisen kann, acht hartgekochte Eier mit grünen Zwiebeln unter Zwang gegessen, dann gekotzt und die schließlich auch noch „Kreuztritte“ eines „Verhörers“ überlebt zu haben um dann noch einmal an einen nicht genau definierten Ort die gleichen „Kreuztritte“ ähnlich rabiater Burschen erdulden zu müssen, während in beiden Fällen nicht näher beschriebene Statisten, Rumänen im Dienst und privat unterwegs, sich das einzigartige Martyrium der verfolgten Schriftstellerin – mit Publikationsmöglichheit in deutscher Muttersprache im kommunistischen Ausland – apathisch anschauten.


Die berühmte Literatin Herta Müller aus Nitzkydorf im Banat vergaß aber zu erwähnen, ob die zufällig parat liegenden und dann als Folterinstrumente der modernen Inquisition eingesetzten Eier bereits geschält waren oder ob sie sie mit den Schalen aufessen musste – und ob es Spatzeneier waren oder Straußeneier, die man vielleicht – in weiser Voraussichtsicht aus Südafrika oder Nigeria importiert hatte – damit die zufällig vorbei schlendernde unbedeutende Autorin Herta Müller aus Nitzkydorf im Banat auf ihrem Weg zum Frisör „abgefischt“ und mit dieser Cholesterinbombe traktiert werden kann.


Architekt und ZEIT-Redakteur Ijoma Mangold, phantasiebegabter Journalist mit nigerianischen Wurzeln, soll für die Erfindung des Bahnhofs in den schienenfreien Karpatenhöhen von Poiana Brasov verantwortlich sein.


Den weltberühmten Ausspruch aber


 – „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“,


den Herta Müller aus Nitzkydorf im Banat kühn der bösen Securitate entgegen geschmettert haben will, um sich der Verhaftung zu entziehen sowie die - von Carl Gibson inspirierte - wundersame Eier-Geschichte mit dem Kotzen und die identischen Kreuztritte in zwei verscheiden Situation gehen auf das Konto der "Erfinderin" Herta Müller aus Nitzkydorf im Banat.
Wer solches leistet, wer ein Martyrium abwandelnd erfindet, um sich selbst ganz neu zu erfinden, der hat einen Nobelpreis für „Literatur“ wahrhaftig verdient!



Peter Englund und die Historia


Ob der alte Schwede von der noblen Akademie auch die wundersame Mär kennt, in welcher die weltbeschreyte Zauberkünstlerin aus dem Banat die acht hartgekochten Eier essen musste?



Aus:

Carl Gibson,

„Die Zeit der Chamäleons“ -


Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays

zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen


Motto:



Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen sollen reden und schreiben,
Philosophen sollen Fragen aufwerfen und Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das – sprichwörtliche – Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es verhüllt die Wahrheit und billigt die Lüge.

Das Schweigen der Denker nützt nur den Mächtigen.





 

Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson
in seinem zweibändigen Hauptwerk:

speziell in:

"Symphonie der Freiheit", (2008)
sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte.

Eine Jugend im Banat", (2013)






 Philosoph und Zeitkritiker Carl Gibson

Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Copyright: Carl Gibson
Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen