Dienstag, 17. September 2013

Was fällt, soll man noch stoßen

Was fällt, soll man noch stoßen,
meinte ein Zyniker.

Einige deutsche Zeitungsschreiber und Fernsehjournalisten handeln gerade nach dieser menschenverachtenden Maxime.
Als mir in der Herta Müller-Täter-Opfer-Debatte Dokumente vorgelegt wurden, die - nach meinem Urteil - den als Informanten der Securitate Verdächtigten entlasteten, statt ihn zu belasten, wurde die Sache nicht weiter verfolgt.

Noch verwerflicher – die Fernsehleute des kritischen Magazins „Report“ solidarisierten sich mit der etablierten Denunzianten-Position, ohne dem an den Pranger Gestellten eine echte Chance zu geben die Frage zu klären, wer tatsächlich Opfer ist und wer Täter.



Aus:

Carl Gibson,

„Die Zeit der Chamäleons“ -


Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays

zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen


Motto:



Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen sollen reden und schreiben,
Philosophen sollen Fragen aufwerfen und Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das – sprichwörtliche – Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es verhüllt die Wahrheit und billigt die Lüge.

Das Schweigen der Denker nützt nur den Mächtigen.





 

Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson
in seinem zweibändigen Hauptwerk:

speziell in:

"Symphonie der Freiheit", (2008)
sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte.

Eine Jugend im Banat", (2013)






 Philosoph und Zeitkritiker Carl Gibson

Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Copyright: Carl Gibson
Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel

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