Dienstag, 17. September 2013

Zum "Genius loci" des Banats - Nikolaus Lenau und Herta Müller

Zum "Genius loci" des Banats - Nikolaus Lenau und Herta Müller


- Das Banat,
ein entlegener Landstrich im Osten Ungarns, im 18. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt und zum Schutzwall gegen die Türkengefahr ausgebaut, hat eigentlich nur zwei Genies hervorgebracht.
Im Jahr 1082 erblickte dort Nikolaus Lenau das Licht der Welt – und mehr als hundert Jahre darauf kam Herta Müller.
Lenau verweilte nur kurz, kaum ein Jahr, bevor er das Banat für immer verließ, um dann über Budapest, Wien und Stuttgart bis nach Nordamerika zu reisen und als Lyriker von Weltformat berühmt zu werden.

Lenau schenkte der Weltdichtung einen melancholischen Ton –
er schuf die „Schilflieder“, die „Waldlieder“ und bereicherte die deutsche Literatur um einen „Faust“ und einen „Don Juan“ zu einem Zeitpunkt, als der Nobelpreis noch nicht erfunden war.
Herta Müller verweilte etwas länger an der Brust des Genius Loci – und beglückte aus Dank für die Gnade der späten Geburt die Deutschen mit dem

„schwäbischen Bad“.

Dafür wurde sie in Stockholm geadelt.


Aus: Carl Gibson, Die Zeit der Chamäleons -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays
Schriften zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:

Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen müssen öffentlich agieren.
Sie sollen sich einmischen,
sie sollen reden und schreiben.
Philosophen müssen Fragen aufwerfen, aber auch Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das sprichwörtliche Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg, 
denn es nützt nur den Mächtigen.
Carl Gibson



Carl Gibson

Die Zeit der Chamäleons

    


Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers
aus ethischer Sicht

Mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel


Institut zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa




 © Monika Nickel



Carl Gibson, Philosoph, Schriftsteller (VS), Bürgerrechtler

aktiv als Lenau-Forscher, kritischer Publizist (Blogger) und Herta Müller-Kritiker. 

Wichtige Buchveröffentlichungen:

 „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, Heidelberg 1989, 

„Symphonie der Freiheit“,2008,

 „Allein in der Revolte“,2013. 


Die Zeit der Chamäleons - Carl Gibsons seit Jahren intensiver werdende Kritik an Herta Müllers Leben (Selbstmythisierung) und Werk aus ethischer, ästhetischer und politischer Sicht bei Hinterfragung der „moralischen Integrität“ der umstrittenen Nobelpreisträgerin.

Vom Logos zum Mythos? 
Was wird aus den Werten der Demokratie, wenn im Namen der
Wahrheit gelogen wird und falsche Ikonen Ehrung finden, fragt der Bürgerrechtler und
Dissident während der Ceausescu-Diktatur in seiner essayistisch-aphoristischen Auseinandersetzung mit den Medien, der Politik und dem Werk der höchst umstrittenen, doch massiv protegierten Nobelpreisträgerin für Literatur, Herta Müller.

Seit 2013 bezichtigt Carl Gibson Herta Müller des Plagiats. Er wirft der Nobelpreisträgerin vor, aus seinen Werken abgeschrieben, ihre Folter und Verfolgung im Kommunismus
erfunden, die Nobelpreisnominierung erschlichen, mehrfach wissentlich die
Unwahrheit gesagt und somit die internationale Öffentlichkeit vielfach getäuscht
zu haben.
Seine viel diskutierten, hier differenziert ausgeweiteten Argumente gingen bereits
um die Welt. Konsequenzen sind bisher ausgeblieben. Ein Skandal?






Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem zweibändigen Hauptwerk:
in: "Symphonie der Freiheit", (2008)

sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte. Eine Jugend im Banat", (2013)



Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.




© Carl Gibson
© Illustrationen und Graphiken: Michael Blümel

                         


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