Sonntag, 12. Mai 2013

Herta Müller ist verfolgt worden, Märchenerzählen ist ansteckend,

155.

Don Giovanni-Rezeption im Verbrecher-Milieu

Glaubt man Herta Müller und ihrem Medium „Focus“ aus München, dann laufen in die Assassinen der Neuzeit, die Schakale des schon verblichenen Kommunismus und seines untoten Geheimdienstes "Securitate" in Berlin mit Listen herum, auf denen ein Name steht:

Herta Müller.

Die Berliner Polizei soll diesen Dilettanten der roten Killerkommandos verhaftet haben – 

wie Josef K. in Kafkas Prozess?

Nichts Genaues weiß man nicht, sagen die Bayern,
auch ohne im Fokus zu stehen.


154.

Herta Müller ist verfolgt worden

Wer es noch nicht weiß, kann es nachlesen, neben anderen Blättern die nicht näher überprüfte Gerüchte gerne abdrucken, auch in der „Frankfurter Rundschau“ – so lange es dieses Blatt noch gibt.
Ein Nagel im Sarg solcher – einst breit geschätzten – Zeitungen sind fragwürdige, unkritisch in die Welt transportierte Legenden und Mythen.


153.

Märchenerzählen ist ansteckend

Herta Müllers Erfindungen haben auf ihren zweiten Ehemann übergegriffen. 

Aus dem Marxisten und KP-Dichter, der kein Dissident sein wollte, ist der Märchenonkel Richard Wagner geworden, hinter dem angeblich der Auslandsgeheimdienst der Rumänen her ist.
Wofür die drohende Vendetta – für den späten Verrat des Genossen am Kommunismus?



151.

Platons Höhlengleichnis und das "Securitate"-Sujet

Wenn Herta Müller sich jemals intensiv mit Philosophie und Geistesgeschichte beschäftigt hätte, dann wäre sie – neben dem Zugewinn an Kultur und logischem Denkvermögen - vielleicht auch auf das Höhlengleichnis Platons gestoßen.
Die blutentleerten Schemen und Schattenbilder, die sie der Welt als Securitate-Gestalten und unscharf gezeichnete Charaktere serviert, sind nämlich dort seit zweieinhalb Tausend Jahren vortrefflich antizipiert.







Aus: Carl Gibson, „Die Zeit der Chamäleons“ -



Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays



zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen
Motto:


Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen sollen reden und schreiben,
Philosophen sollen Fragen aufwerfen und Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das – sprichwörtliche – Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg.

Das Schweigen der Denker nützt nur den Mächtigen.







Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem Hauptwerk (in zwei Bänden),
in:



"Symphonie der Freiheit", (2008)

sowie in dem jüngst erschienenen

 "Allein in der Revolte". Eine Jugend im Banat, (2013)











Philosoph und Zeitkritiker Carl Gibson

Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Copyright: Carl Gibson
Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel





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