Mittwoch, 29. Mai 2013

Strapazierte Eier - Von Thomas Mann zu Herta Müller, Das Ei des Basilisken und Die wundersame Eier-Vermehrung in den Katakomben von Temeschburg


13.


Strapazierte Eier - Von Thomas Mann zu Herta Müller


Was verbindet sie?
Eine Formalität, der Nobelpreis!
Und beide haben Eier gegessen!

Thomas Mann verspeiste ein weiches Frühstücksei im sonnigen Kalifornien, fast täglich und freiwillig.

Herta Müller hingegen musste in einem angeblichen Securitate-Verhör irgendwo in den Katakomben von Temeschburg im Banat – gezwungen von nicht näher definierten höheren Mächten - acht hartgekochte Eier mit grünen Zwiebeln essen, damit sie kotzen und eine Geschichte daraus machen konnte,
die essentiell von ihrem schärfsten Kritiker abgekupfert ist.

Ob die ominösen Spatzen- oder Strauß-Eier mit der Schale verzehrt wurden oder ab das angebliche Opfer sie auch noch sisysphusmäßig gequält zu schälen hatte?

Solche Details erfährt man in jener kolportierten Münchhausiade aus der ZEIT nicht.




http://vs-baden-wuerttemberg.blogspot.de/2013/09/vs-mitglied-und-carl-gibson-erhebt.html






Das Ei des Basilisken

und

Die wundersame Eier-Vermehrung in den Katakomben von Temeschburg


Es begab sich im Jahre des Herrn … fast zweitausend Jahre nach der Hochzeit von Kana und dem Wunder der Brot-Vermehrung durch Jesus von Nazareth, genannt Christus, als Herta Müller in den Katakomben von Temeschburg aus einem Basiliken-Ei gleich acht Eier machte.

Sie ließ diese literarisch erfinderisch, krumm metaphorisch aus dem Hut der Securitate zaubern, damit sie dann von ihr hart gekocht und ungeschält hinuntergewürgt werden konnten, um kotzen zu können.

Die Germanisten, Komparatisten und Rezeptionsforscher aus Paderborn oder Würzburg werden sich sicher bald fragen, was ein Basilisk ist und weshalb er sein Ei gerade in Temeschburg im Banat bei der Securitate abgelegt hat.









Aus:

Carl Gibson,

„Die Zeit der Chamäleons“ -


Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays

zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen


Motto:



Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen sollen reden und schreiben,
Philosophen sollen Fragen aufwerfen und Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!
Das – sprichwörtliche – Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg,
denn es verhüllt die Wahrheit und billigt die Lüge.

Das Schweigen der Denker nützt nur den Mächtigen.





 

Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson
in seinem zweibändigen Hauptwerk:

speziell in:

"Symphonie der Freiheit", (2008)
sowie in dem jüngst erschienenen

"Allein in der Revolte.

Eine Jugend im Banat", (2013)






Philosoph und Zeitkritiker Carl Gibson

Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Copyright: Carl Gibson
Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel

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