Mittwoch, 15. Mai 2013

Herta Müllers Mann fürs Grobe – Richard Wagner, der Schollendichter aus der Rumänischen Kommunistischen Partei

230.
Herta Müllers Mann fürs Grobe – Richard Wagner, der Schollendichter aus der Kommunistischen Partei
Wer nicht in falsches Licht geraten oder sich die Hände schmutzig machen will, der leistet sich einen Mann fürs Grobe wie Herta Müller, die mich bisher nie persönlich nominell angegriffen hat.
Es gibt gute Gründe für diese Haltung.
„Nur keinen Staub aufwirbeln“, sagt sich die sonst so streitbare Heroine vielleicht in diesem speziellen Fall, „denn es könnte ins Auge gehen, vor allem dann, wenn dieser eine Kritiker und Dissident die Plattform oder das Forum bekommt, dass man ihm bisher versagt hat.“
Eine öffentliche Auseinandersetzung mit mir, die sie schon aus argumentativen Gründen scheut, könnte ihr ja ihrem Nimbus gefährlich werden.
Drohungen, Beschimpfungen, Diskreditierungen – das übernimmt für Sie ihr – ehemals angetrauter Mann Richard Wagner, ein wehrhafter Dichter aus der KP, der die Taten anderer kleinredet, der Dissidenten und Kritiker verunglimpft und Druck auf Freunde der Wahrheit ausübt, wenn man es von ihm verlangt.
Wer ist dieser Dichter mit dem berühmten Namen, aber nicht aus Bayreuth in Franken, sondern aus Lowrin im rumänischen Banat herstammend?
Ein Poet mit Standpunkt!
Ein Dichter fürwahr!
Im Jahr 1978, als die Securitate bereits seit Jahren hinter mir her war und ich als vogelfreier antikommunistischer Dissident jederzeit hätte verhaftet werden können, verkündete dieser überzeugte Kommunist in Ceausescus Reich noch vollmundig:
„hier ist alles in ordnung“
Welch eine Botschaft!
Seine wohlwollenden Interpreten, Claqueure und Verteidiger meinten später – vor allem an meine Adresse gerichtet – man müsse die Ironie dieser Botschaft erkennen.
Das sei eigentlich nicht so gemeint, sondern das Gegenteil sei bezweckt.
Die langjährige Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei eines Diktators –
beginnend 1972 und bis 1985 andauernd, als der Poet die Bundesrepublik bereiste, kaum ein Jahr nach der Westreise seiner Gattin Herta Müller –
war natürlich auch nicht so gemeint.
Das Mitglied war eigentlich nur ein Scheinmitglied, de facto ein Dissident.
Und die später (1995) formulierte Interview-Aussage, er habe kein Dissident sein wollen,
war natürlich auch nicht so gemeint, sondern ganz anders.
Da Dichter grundsätzlich lügen und erfinderische Dichter noch mehr lügen, darf es keinen wundern, wenn der Schollendichter aus der KP, der angeblich sein totalitäres Umfeld mit der Metapher verändern wollte, das Fähnlein nach dem Wind dreht und das Fell chamäleonhaft so einfärbt, wie es gerade opportun ist, ganz nach dem alten Sinnspruch aller Duckmäuser und Speichellecker:
„Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe!“
Nachdem ich in der intensiven Debatte zu Herta Müllers Lügen-Artikel
„Die Securitate ist noch im Dienst“
auf der Internet-Plattform Kulturraum-Banat die zum Himmel stinkende Heuchelei mehrfach kritisch erörtert hatte, rief das wieder Herta Müllers Mann für Grobe auf den Plan – in eigener Sache, aber auch um die lästige und für Herta Müller äußerst peinliche Wahrheitsfindungsdiskussion aus der Welt zu schaffen.
Dabei verfiel Richard Wagner wieder der von Kommunisten praktizierten Droh- und Druckausübungsstrategie, die ich aus seiner Feder bereits im August 2008 nach meiner öffentlichen in Fragestellung der „moralischen Integrität Herta Müllers“ und somit auch ihrer Nobelpreiskandidatur kennengelernt hatte.
Empört und entrüstet zugleich schrieb er – der Recke ohne Tadel – der Plattform-Betreiberin am August 30, 2009 einen geharnischten, an sich groben und unverschämten „Offenen Brief“ über Email, in dem er mit meinen dort publizierten Äußerungen als kritischer Autor polemisch zu Gericht ging.
 „Offener Brief
Sehr geehrte Frau Packi,
soeben las ich in Ihrem Forum wieder einmal Unglaubliches. Ich zitiere nur drei Stellen aus der Feder des berühmten Bad Mergentheimer Consulting-Philosophen und Dissidenten mit großen Formularen Carl Gibson, postiert am heutigen Sonntag, den 30.8.09 um 17 Uhr 45.
„Die alten Parteigenossen a la Richard Wagner, die sich heute vielleicht schämen, der Rumänischen Kommunistischen Partei angehört zu haben, versuchen mit Vehemenz, ihr früher tiefrotes Fell heute braunschwarz einzufärben.“
„Richard Wagner müsste wissen, dass er persönlich der Auftraggeber der Securitate war – als RKP – Mitglied, genauso wie der Aktionär einer großen kapitalistischen Publikumsgesellschaft de facto der Chef des Vorstandsvorsitzenden und des Aufsichtsrates ist.“
„Ich habe mich immer gewundert, wie professionell die langjährige Parteizugehörigkeit gerade von Möchtegern-Moralisten wie Richard Wagner verschwiegen wurde.“
Zu Zitat eins:
Ich habe erst unlängst wieder einmal erklärt, dass ich mit meinem Parteibuch den Literaturkreis Universitas der Aktionsgruppe betreiben und später das Programm des AMG-Kreises mit bestimmen konnte. Ich frage Sie: Hätte es beides nicht geben sollen? Und wenn es beides nicht gegeben hätte, wie sehe es heute aus mit der Banater Literatur? Wer würde in der deutschen Öffentlichkeit vom Banat sprechen? Wir, die Literaten, haben das Banat bekannter gemacht als ihre gesamte Trachtendiashow der letzten vierzig Jahre.
Im Ernst: Können Sie mir sagen, was mit „braunschwarz“ gemeint ist? Ist es nicht eine Beleidigung der CDU und der von mir geschätzten Angela Merkel?
Zu zwei:
Mal abgesehen von der Ungeheuerlichkeit der Behauptung „Auftraggeber der Securitate“, will ich Sie und ihren nicht ganz stilsicheren „freien Mitarbeiter“ (die Bezeichnung steht auf Ihrer Webseite) darauf hinweisen, dass der Vergleich insofern nicht zutrifft, weil, wenn wir bei den Prämissen bleiben wollen, ich, als einfaches Parteimitglied, im besten Fall einem Kleinaktionär gleichkäme, und damit wohl kaum der Chef des Vorstandsvorsitzenden noch des Aufsichtsrates wäre, in meinem Fall nämlich der des Generals Iulian Vlad. Sorry, aber so viel Basisdemokratie gab es selbst im Kommunismus nicht. Ich erinnere mich jedenfalls nicht daran, jemals dem General Vlad eine Anweisung gegeben zu haben.
Aber zurück zum Problem: Ich stelle fest, dass einer Ihrer freien Mitarbeiter mich auf Ihrer Website als „Auftraggeber der Securitate“ bezeichnet.
Zu drei:
Meine Parteizugehörigkeit ist niemals geheim gewesen. Im Unterschied zur Mitgliedschaft in der Securitate war die Mitgliedschaft in der RKP stets eine öffentliche Angelegenheit. Meine eigene ist in allen meinen ausführlicheren Biographien vermerkt (Beispiel KLG) und mehrfach von mir selbst thematisiert worden. (Angefangen mit meiner Erzählung „Ausreiseantrag“ von 1988).Nur am Rande: Wieso war die Parteizugehörigkeit des Bundeskulturreferenten der LM Walther Konschitzky niemals ein Problem oder jene des zeitweiligen Redakteurs der Banater Post, dem Mitteilungsblatt der Landsmannschaft, Horst Fassel?
Ich stelle also fest: Auf Ihrer Webseite wird eine mit Absicht formulierte Unterstellung und Lüge verbreitet.
Ich erwarte von Ihnen eine Erklärung, zumindest in den angesprochenen Fragen, ob öffentlich oder privat, bleibt Ihnen überlassen.
Darüber hinaus weise ich Sie noch einmal darauf hin, dass es sich um Lügen und Unterstellungen handelt, die der Diffamierung meiner Person und einer Autorengruppe und der Herabwürdigung ihrer literarischer Leistung dienen.
Ein letztes dazu: Wir können durchaus ohne Sie und Ihre LM als Autoren auskommen, interessant ist, dass auch Sie als LM ohne die Banater Literatur weitgehend auskommen können. Und interessant ist für Sie vielleicht auch, dass wir mehr Leser haben als Sie Mitglieder.
Verbreiten Sie also weiter die Verleumdungen. Das gibt Ihnen zumindest die Chance als Fußnote zu uns in die Geschichte des Banats und der deutschen Literatur einzugehen, und das nicht ohne ihre freien Mitarbeiter.
Mit freundlichen Grüßen
Richard Wagner“
So kann man die Dinge auch sehen – zumindest auch der Sicht eines Altkommunisten, der seine Schandtaten und sein moralisches Versagen a posteriori rechtfertigen und ins rechte Licht rücken will.
Die Druckausübung, garniert mit weiterem Druck aus dem „Freundes- und Dunstkreis Herta Müllers, deren die ZEIT, Ijoma Mangold und sich selbst kompromittierende Email an gleicher Stelle veröffentlicht worden war, führte zu dem gewünschten Resultat.
Während hinter den Kulissen weiter gegen meine Person intrigiert und gehetzt wurde, erhöhte man den Druck so lange auf die Herausgeberin, bis diese der Anspannung nicht mehr gewachsen die Nerven verlor und die gesamte Blog-Debatte löschte.
Zahlreiche Beiträge aufrechter Banater Schwaben, die sich gegen die - meines Erachtens - volksverhetzende Aussage noch nicht endgültig geklärter Herkunft
„Die Verleumdung gehört zum Brauchtum der Banater Schwaben“
wehrten, gingen so für immer verloren, Beiträge, die die Nobelpreisnominierung durchaus hätten gefährden können.
Die sonderbare Logik des Ganzen:
Richard Wagner, ein Autor, der unter totalitären Verhältnissen und Zensur gelebt hat, macht die Herausgeberin für die Meinung der Autoren verantwortlich und fordert Zensur.
Dabei vergisst dieser Schollendichter aus dem Nest der KP Ceausescus, dass eine Zensur im lange von ihm verachteten Rechtsstaat BRD nicht stattfindet, dafür die freie Meinungsäußerung aber ein Grundrecht des souveränen Bürgers darstellt.
Als Richard Wagner zusammen mit Herta Müller etwas verschämt in der lange verachteten Bundesrepublik Zuflucht suchten und auch fanden, wurden sie von den kritischen Journalisten des SPIEGEL gefragt, ob sie denn noch Dichter zurückgelassen hätten in der Diktatur des Genossen Ceausescu, die Altkommunist Richard Wagner so lange propagandistisch gestützt und lyrisch besungen hatte.
Nur die "Schollendichter" seien geblieben, meinte der Saulus, der ein Leben lang nichts andere als ein roter Schollendichter war,
einer,
der in Ceausescus Reich kein Dissident sein wollte, aber dafür ein loyaler Partei-Soldat - und vergaß dabei seine eigene Aufbau-Lyrik, obwohl Richard Wagner bald im Aufbau-Verlag als Autor anklopfen sollte und aufbauend dabei bleib, bis diesen das Los Ceausescus ereilte.
Diese unverbesserlichen Kommunisten haben immer noch nichts begriffen!
Hätte ich Alt-Bundeskanzler und DIE ZEIT-Mitherausgeber Helmut Schmidt auch zur Verantwortung ziehen sollen, als Richard Wagner auf der Seite der ZEIT-Online gegen mich polemisierte?
 – Oder später den Herausgeber der „Achse des Guten“ Henryk M. Broder, als sein Autor Richard Wagner seine Glosse
„Die Gibsons oder die Banater Schwaben“ veröffentlichte?
DIE ZEIT und die „Achse des Guten“ trugen Wagners Entstellungen, Verzerrungen und die Verunglimpfung meiner Person mit, ohne mir – die vom deutschen Presserecht vorgesehene und von mir eingeforderte – Möglichkeit einer Gegendarstellung einzuräumen.
Herta Müllers Lügen-Artikel in der ZEIT ist mit den Worten – noch nicht endgültig geklärter Herkunft – überschrieben:
„Zwanzig Jahre nach der Hinrichtung Ceausescus ist sein Geheimdienst weiter aktiv - nur unter neuem Namen.“
Dazu stelle ich – nach den gemachten Erfahrungen mit Drohungen und Druckausübung seitens des Alt-Kommunisten – heute fest:
Zwanzig Jahre nach der Hinrichtung Ceausescus sind seine Kommunisten weiter aktiv –
nur unter neuem Namen!
Ja, in der Tat – nach einem Damaskus-Erlebnis der besonderen Art ohne vorherigen Gang nach Canossa, ohne Einkehr, ohne Reue, ist die fünfte Kolonne des Kommunismus weiter aktiv – unter neuem Namen, im neuen Fell und wie Alberich unter der Tarnkappe versteckt, wie Söldner unter neuer Flagge, um als Maulwürfe die Werte der Demokratie auf den Kopf zu stellen, sie zu unterwandern und zu zersetzen.
Der Deutsche Michel merkt nichts davon und ehrt die Vernichter der abendländischen Werte, diese Pseudo-Guten und Gerechten, diese einmalig Unbeugsamen auch noch mit dem Bundesverdienstkreuz.
Man beachte folgenden an meine Adresse gerichteten Satz des Altkommunisten Richard Wagner:
„Ist es nicht eine Beleidigung der CDU und der von mir geschätzten Angela Merkel?“
Ein Wendehals bewundert wohl den anderen,
ein Chamäleon das andere?
Die neueste Debatte über Kanzlerin Angela Merkels frühe DDR-Vergangenheit, ausgelöst durch eine noch taufrische, kritische Buchveröffentlichung, wird die Frage aufwerfen, ob die biedere Pfarrerstochter aus der Agitations- und Propaganda Abteilung der SED das DDR System aktiv gestützt hat – wie das etwa bei Richard Wagner aus der RKP der Fall ist.
Wagner verkündete seinen „Standpunkt“ als Stütze der kommunistischen Ideologie und des sozialistischen Weges der Rumänischen Kommunistischen Partei des Führers Nicolae Ceausescu mit dem oben zitierten Satz:
„hier ist alles in ordnung“
Hat Kanzlerin Angela Merkel ähnliche Sätze in die Welt hinaus posaunt, um das verbrecherische SED-Regime der ostdeutschen Diktatur zu stützen?
Mir ist nichts in dieser Art bekannt!
Mitläufer sind eben Mitläufer – aber aktive Propagandisten der Kommunistischen Partei sind eben
aktive Propagandisten der Kommunistischen Partei.
Wenn die aktive Rolle nachgewiesen werden kann, dann haben diese Akteure „moralisch“ und somit auch „politisch“ versagt und dürfen nach meinem Demokratieverständnis – bei aller geschickten farbtäuscherischen Wendehals-Akrobatik und trotz späterer Meriten - keine öffentliche Funktion in einem parlamentarischen Rechtsstaat ausüben.
 

1978 - Richard Wagner, seit  1982 mit Herta Müller verheiratet,
liefert hier seine Propaganda-Aufbau-Lyrik ab,
aus der Sicht eines Genossen der Rumänischen Kommunistischen Partei








 Herta  Müller - von ihren Förderern zur Ikone stilisiert





Noch 1984 publizierte die angeblich verfolgte Schriftstellerin Herta Müller

im "Neuen Weg", in deutscher Sprache

in Bukarest zur Zeit der Ceausescu-Diktatur








Richard Wagners Partei-Genosse
aus der
Rumänischen Kommunistischen Partei
Nicolae Ceausescu




Hier veröffentlichten Richard Wagner und Herta Müller mit dem Segen der KP
- ist das alles schon vergessen?








Carl Gibson - ein Opus über Widerstand im Ceausescu-Kommunismus

Hier bediente sich schamlos Herta Müller.

Die Germanisten aus Paderborn und Würzburg werden die plagiatsverdächtigen Textstellen sicher bald eruieren und in die Diskussion stellen.





 Carl Gibson, Philosoph, Historiker,  Bürgerrechtler -

seine Kritik an der  Nobelpreisnominierung und der Nobelpreisehrung ging um die Welt - bewirkt hat sie nicht viel.



Copyright: Carl Gibson
Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel















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