Montag, 27. Mai 2013

Plagiatoren und moralische Schuld


Plagiatoren und moralische Schuld




Es mag legitim sein, einen Stoff zu entlehnen und ihn individuell abzuändern.

Nicht mehr zulässig aber ist das Vorgehen, die Erlebnisse eines echten Opfers als die eigenen auszugeben und dabei die Existenzberechtigung des Anderen durch ignorante oder boshafte Leugnung zu negieren.
Da wird der geistige Dieb, der zudem noch die Geschichte verfälscht, auch moralisch schuldig.

Die Helfer und Helfershelfer solcher Vorgehensweisen werden moralisch mitschuldig, ebenso diejenigen, die das Resultat nicht überprüft mittragen.

(104.)
 


Aus: Carl Gibson, „Die Zeit der Chamäleons“ -


Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen, Essays


zur Literatur, Philosophie und Geistesgeschichte und Kritisches zum Zeitgeschehen

Motto:


Zum Sinn der Philosophie heute

Philosophen sollen reden und schreiben,
Philosophen sollen Fragen aufwerfen und Antworten anbieten,
sonst ist ihr Denken umsonst!

Das – sprichwörtliche – Schweigen der Philosophen ist ein Irrweg.

Das Schweigen der Denker nützt nur den Mächtigen.









Mehr zur "Philosophie" von Carl Gibson in seinem Hauptwerk (in zwei Bänden),

in:





"Symphonie der Freiheit", (2008)



sowie in dem jüngst erschienenen

 "Allein in der Revolte". Eine Jugend im Banat, (2013)



















Philosoph und Zeitkritiker Carl Gibson

Weitere Aphorismen, Reflexionen, Maximen, Sentenzen, Ideen und Essays werden auf diesem Blog folgen.


Copyright: Carl Gibson
Fotos von Carl Gibson: Monika Nickel

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